DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky • Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 09. Februar 2010
It´s Tea - Time Mr. President
Die Anti - Obama Bürgerbewegung in den USA
Zunehmend macht sich in den amerikanischen Städten und Gemeinden das Gefühl breit, der neue Mann im Weißen Haus könne zwar perfekt reden, aber ansonsten nicht viel mehr zu Stande bringt.
Viel ausgefeilte Dialektik und wenig Substanz.
Barack Obama,
der Schönwetterredner wird immer häufiger kritisch hinterfragt. Viele amerikanische Bürger halten ihn zwischenzeitlich sogar für erstaunlich führungsschwach.
Nach seiner Rede zur Lage der Nation Ende Januar 2010 setzte Barack Obama innenpolitische Prioritäten:
Jobs und Schuldenbekämpfung,
denn noch in diesem Jahr finden wichtige Zwischenwahlen in den USA statt.
Der angeschlagene Barack Obama kann sich deshalb in der angespannten Lage eine katastrophale Niederlage seiner demokratischen Partei nicht leisten.
Die Enttäuschung der amerikanischen Bürger sitzt tiefer, als seine Berater es vermutet hatten, so dass man, wie der DRSB e.V. bereits vor Monaten berichtete, in vielen Kreisen der Gesellschaft offen vom Politiker des Niedergangs spricht.
Seit dem die US - Finanz- und Wirtschaftskrise begonnen hat, beschäftigt sich Amerika hauptsächlich mit sich selbst.
Die Reform der Krankenversicherung dümpelt vor sich hin und in Afghanistan oder Irak scheint ein Frieden ferner denn je zu sein.
Die Iraner werkeln freundlich, aber mit Hochdruck, an der Atombombe und die Welt - Klimakonferenz geriet für den Schönwetterredner aus Washington zur Katastrophe.
In Washington jagt ein politischer Flop den anderen, dass sich sogar der deutsche Umweltminister
Norbert Röttgen
aus der sicheren Deckung wagen konnte und den Spruch abließ,
Zitat Auszug:
„Die USA können nicht führen“
Zitat Ende.
So einen Ausspruch hätte sich ein von der Atlantik - Brücke bestrahlter CDU - Politiker noch vor wenigen Wochen öffentlich nicht getraut.
Steter Tropfen höhlt eben jeden Stein, so dass die kritische Berichterstattung des
DRSB e.V. die ersten erkennbaren Früchte trägt.
Denn die Führungs - Fehlleistungen der Mächtigen in Washington und deren Auswirkungen für alle aktuellen und zukünftigen Rentenbezieher in unserer Heimat beschreibt der DRSB e.V. wöchentlich.
Mit dem CDU - Politiker
Norbert Röttgen
scheint sich in Bezug auf die USA möglicherweise ein Umdenkprozess in Gang zu setzen, der bereits seit dem Amtsantritt von Barack Obama in den USA in Bewegung gekommen ist.
Die wegschmelzende Mittelklasse Amerikas ist bereit zum Kampf um ihre Bürgerrechte und will das eigene Land zurück erobern.
Aussagen wie zum Beispiel:
„Wir lassen es uns nicht länger gefallen,
dass dieser Präsident sich wie ein sozialistischer Diktator gebärdet“.
Oder:
„Obama tritt unsere Verfassung mit Füßen“,
gehören noch zu den harmlosen Sprüchen, die vom DRSB - Rechercheteams aufgenommen wurden.
Der US - Präsident ist für viele Amerikaner schon heute bereits nur noch ein völlig großmäuliger verkappter Sozialist, der durch das Verteilen von lukrativen Staatjobs seine Macht absichern möchte.
Zum so genannten
Tax Day
am 15. April 2010, wenn alle ihre Steuern zahlen dürfen, werden voraussichtlich mehr als hunderttausend Protestaktionen in den USA stattfinden. Wie sagte unser Kaiser Franz:
„Schaun mer mal“.
Von den Medien zunächst unbemerkt haben sich am äußerst rechten Rand der amerikanischen Politik streitbare Konservative versammelt.
Sie nennen ihre Bürgerbewegung einfach nur
Tea Party
und beabsichtigen, die Republikanische Partei unter ihre Kontrolle zu bringen.
Die täglich anwachsende Zahl der Sympathisanten und Mitglieder der
Tea Party
können den abgedroschenen Obama - Spruch:
„Yes, we can“
schon lange nicht mehr hören. Einige beschimpfen ihren Präsidenten sogar als
Mussolini im Weißen Haus.
Seit Anfang März 2009 steigt die Zustimmung in der amerikanischen Bevölkerung für die
Tea Party
exponentiell an und scheint aktuell bei durchschnittlich 48% zu liegen.
Die Frauen und Männer der Bürgerbewegung
Tea Party
sind die eigentlichen Krisengewinnler in den USA. Die anhaltende Finanz- und Wirtschaftskrise vergrößert den Argwohn der Bürger mit jedem Ansteigen der Staatsschuld und jeder Zahlung an Investmentbanker.
Aus diesem Grund lehnt die Bürgerbewegung
Tea Party
eine unrealistisch staatlich subventionierte Krankenversicherung für die Menschen in den USA ab.
Wie der DRSB e.V. im Juli / August 2009 feststellen musste, wurde die sich formierende Bürgerbewegung
Tea Party
als Globalisierungsverlierer abgestempelt und desavouiert. Ein großer Fehler wie sich heute herausstellt.
Die ständigen Milliarden - Spritzen für die Banken und Industrie hat den Anhängern der Bürgerbewegung Angst gemacht und die Wirkung von Raketentreibstoff für die Ausdehnung erzielt.
Plötzlich erkennt man, was die vorsätzliche Ausrottung des Mittelstandes zur Folge hat, denn der Aufschwung dieser Bewegung ist ein deutlicher Abschwung sowie eine Kampfansage an die „noch“ Mächtigen in Washington.
US - Dollar - Milliarden für gewissenlose Banker und für unfähige Automanager
haben Obamas Politik des Wandels zum Stocken gebracht.
Ohne Hilfe der Opposition kann der Schönwetterredner im Weißen Haus nicht mehr regieren, seit die Demokraten den Senatsitz von Massachusetts verloren haben.
Die Netzwerker der Republikaner sind aber völlig von der Rolle und schwanken zwischen Selbstfindung und Selbstzerstörung, denn die Walze der Bürgerbewegung
Tea - Party
hat die konservative Partei überrollt.
Die Tea - Party - Aktivisten setzen auf greifbare Ergebnisse und lehnen faule Kompromisse ab.
Für die Bürger der USA, die sich gemäß den Umfragen immer noch als konservativ einstufen, ist die Bürgerbewegung ein vollkommen neues
Politikgefühl.
Nach mehr als einhundert Jahren sieht man die Chance gekommen, sich vom Joch der Geldeliten zu befreien.
Diese Bewegung wird womöglich die Republikanische Partei stark beeinflussen können, wenn sie nicht durch die eigenen Sicherheitsbehörden daran gehindert werden.
Die politischen Fußtruppen der Tea - Party kommunizieren per Facebook oder Twitter und haben die USA mit einem eigenen Tea - Netzwerk überzogen.
Die Botschaft an die vermeintlich Mächtigen in Washington ist völlig klar:
Keine Schulden, keine Gesundheitsreform
und die Umsetzung amerikanischen Verfassung, wie sie die
Gründungsväter tatsächlich gewollt haben.
Freiheit und Wohlstand für die meisten Menschen in den USA ist das angestrebte Ziel der Tea - Party.
Es gärt überall im Land und die Bürgerbewegung Tea - Party könnte möglicherweise zu einer friedlichen Revolution in Nordamerika beitragen.
„Unsere Enkelkinder sollen nicht noch dafür
bezahlen müssen, dass dieser Präsident Milliarden Steuergelder an gierige Banker verschleudert“,
hört man allerorten aus der Bürgerbewegung.
Ein Horrorszenario für die rund zweihundertfünfzig tonangebenden reichen Familien in den USA.
Laut Umfragen glaubt jeder vierte Anhänger
der Bürgerbewegung, der US - Präsident sei kein US - Bürger.
Und bereits 41% wollen ihn des Amtes entheben.
65% bezeichnen Barack Obama als Sozialisten.
Die Republikaner wissen nicht recht, was sie mit der Bürgerbewegung anfangen sollen und versuchen zaghaft den Schulterschluss zur Tea - Party.
Doch führende Protagonisten lassen sich nicht so leicht umgarnen. Ihr Credo lautet deshalb
„Wir müssen die Kräfte der Bewegung
zum Wohle unseres gesegneten Landes bündeln“.
Die Netzwerker aus Washington schauen dem Treiben der Tea - Party irritiert zu. Über die Medienkontakt versuchen sie, die Bürgerbewegung gezielt in Misskredit zu bringen und stellen die Behauptung auf, dass die Tea - Party bereits heillos zerstritten ist und keine klare politische Führung hat. Gemäß der willfährigen Berichterstattung in den Medien
definiert sich die Bürgerbewegung ausschließlich darüber, wogegen sie ist.
Das profane Motto der Tea - Party:
Weniger Staat, weniger Steuern, mehr Freiheit
hat aber bereits über die Netzwerke der Atlantik - Brücke Europa erreicht, so dass man auch hier bereits Vorkehrungen zur eigenen Sicherheit treffen möchte, denn offensichtlich sind die Medienberichte, die Europa erreichen dürfen, stark gefärbt.
Im eigenen Land haben einige Journalisten umgeschwenkt und berichten wahrscheinlich ungefiltert,
Zitat Auszüge aus „The Daily Beast“
„Obama hat den Charakter des Landes völlig falsch eingeschätzt.
Es gibt das Sprichwort: Es geht um die Wirtschaft, Dummkopf.
Das hat er nicht verstanden.
Er war entschlossen, eine ganz neue Agenda zu verabschieden - um das wichtigste Anliegen hat er sich nicht gekümmert.
Die Gesundheitsreform wird ein Haushaltsdesaster für das Land.
Der Großteil der Amerikaner wollte die steigenden
Kosten angehen, nicht mehr Versicherungsschutz bieten.
Er tritt viel zu oft auf - und jetzt hören ihm die Leute nicht mehr zu“.
Zitat Ende.
Zitat Auszüge aus „Washington Post“
„Der Erfolg der Konservativen
sollte Liberale und die Obama - Regierung beunruhigen.
Der Präsident hätte die wirtschaftliche
Katastrophe viel früher zur Chefsache erklären müssen.
Die meisten Amerikaner verstehen, dass diese
Probleme begonnen haben, bevor er ins Weiße Haus eingezogen ist.
Aber viele von ihnen, vor allem Wechselwähler, sind wütend,
dass die Regierung so viel Geld ausgeben musste - und dass die Erfolge nicht so schnell eintreten wie erhofft."
Zitat Ende.
Solch offene Worte hat man in der zurückliegenden Zeit kaum gehört, denn so genannte Fachzeitschriften, wie zum Beispiel
Congressional Quarterly,
beurteilen Barack Obama noch immer als den effektivsten US - Präsidenten der vergangenen fünf Jahrzehnte.
Wir sollten uns in Europa nicht vorschnell durch die Aktivitäten der Tea - Party täuschen lassen, denn zum Beispiel die Skandale in Präsidentschaft von Bill Clinton zeigten der Welt sehr deutlich, wie effektiv die Netzwerker in Washington arbeiten können.
Wahrscheinlich aber kann die aufziehende
Tea - Time
für Barack Obama die tatsächlich noch vorhandene Netzwerkerstärke ans Tageslicht befördern.
DRSB
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