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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Heinrich Sternemann Hans - Josef Leiting

Düsseldorf, den 19. Oktober 2009

 

 

Der Geist der Gestaltungskraft

 

Der DRSB e.V. beschränkt sich seit seinem Bestehen auf die Kernkompetenzen der gesetzlichen und privaten Rentensysteme.

In diesen Aufgabenbereichen liegen die Stärken des Vereins.

Was der DRSB e.V. täglich neu lernen muss, sind die sensiblen und hochprofessionellen Ursachen- und Wirkungszusammenhänge auf den unterschiedlichen Politikfeldern, die zur ständigen Leistungsverschlechterung in den  gesetzlichen und privaten Rentensystemen führen.

Die soziale Logik unserer Beteiligung am Wohlergehen der deutschen Bevölkerung liegt denn auch und gerade darin, die Grundlage dafür zu schaffen, dass den aktuellen und zukünftigen Rentenbeziehern leistungsfähige und valide Altersvorsorgesysteme zugänglich sind oder bleiben.

Natürlich weiß der Verein um die Stimmen, die behaupten, derartige soziale Basisarbeit sei überhaupt nicht nötig.

Es ist eine Tatsache, und der DRSB e.V. bekommt es täglich bestätigt, dass von den auf die Schiene gesetzten DRSB - Projekten und DRSB - Denkmodellen insbesondere Journalisten, Banker und Versicherungskaufleute profitieren und einen Zusatznutzen daraus ziehen können.

Dieses erhebliche Gestaltungspotential ist nunmehr in 21 Jahren gewachsen unter der Verwendung aller zugänglichen Informationsmöglichkeiten.

Das volkswirtschaftliche sowie betriebswirtschaftliche Know - How schützt aktuelle sowie zukünftige Rentenbezieher und erfüllt gleichsam eine gesellschaftliche Pflicht.

Laut Umfragen erwartet die Mehrheit der Deutschen vom DRSB e.V. diese Leistungen sowie auch den Mut und die Tapferkeit, immer wieder die salzigen Finger in offene politische Wunden zu legen.

Das stabile Gerüst dazu liefert das ehrenamtliche Engagement aller aktiven Vereinsmitglieder, die gemeinsam ohne Zeitverlust immer wieder neue Projekte in Angriff nehmen und deren Umsetzung unermüdlich nach vorne treiben.

DRSB - Leser wissen, dass sich der DRSB e.V. immer für sichere Langzeitarbeitsplätze, Einführung neuer Technologien und für sichere Renten stark gemacht hat.

Der DRSB e.V. steht zu Deutschland.

Wir suchen nach deutschen Lösungen, denn das ist eine gute Sache.

Warum sollte ein wirtschaftlicher Vorgang

besser sein, nur weil er den Deckmantel der Globalisierung trägt?

Wenn wir aus unserer Heimat

heraus stark sein können, dann sollten wir es auch tun.

Bedauerlicherweise erhält der DRSB e.V. für seine erfolgreiche Arbeit von der Politik, den Gewerkschaften sowie aus der Wirtschaft nicht nur positive Reaktionen.

Einzig die katholischen und evangelischen Gemeinden tragen das soziale Engagement des DRSB e.V. in einigen Teilen mit.

Die Kritik am Vorgehen des DRSB e.V. lässt sich im Grunde genommen auf einen Punkt reduzieren:

Man unterstellt dem DRSB e.V., dass man zu unsensibel mit den Verantwortlichen in der Politik umgeht.

Zu unsensibel?

Die politische Suppe

haben weder die Bürger noch der DRSB e.V. versalzen.

Den stetigen Abbau von sozialen und kollektiven Leistungen haben sich die Bürger nicht gewünscht.

Die systematische Vernichtung von sicheren Langzeitarbeitsplätzen steht nicht auf dem großen Weihnachtswunschzettel der meisten Bürger.

Die zunehmende Behinderung von Selbständigen sowie der mittelständischen Unternehmerschaft ist nicht von den Betroffenen ausgelöst worden.

Um nicht falsch verstanden zu werden:

Ohne Gesetze funktioniert kein Gemeinwesen.

Was ist an dem DRSB - Vorschlag unsensibel,

dass jedes Ministerium verpflichtet werden sollte, jährlich 10% der Gesetze und Verordnungen zu entstauben oder abzuschaffen?

Das wäre ein echtes positives Signal für alle Bürger:

Schaut uns auf die Finger, wir reden nicht

nur über den Bürokratieabbau, sondern wir praktizieren ihn.

Was ist an dem DRSB - Vorschlag unsensibel,

dass die deutsche Bevölkerung darüber aufgeklärt werden sollte, wie die wirtschaftliche Situation tatsächlich ist?

So etwas würde ein Zusammenwachen in unserer Heimat fördern und eine neue Aufbruchwelle auslösen.

Stattdessen wird mit Verschleierungstaktiken von den Gefahren abgelenkt und der Versuch gestartet, mit „untauglichen medialen Visionen“ den Kurs zu bestimmen.

Was ist an dem DRSB - Vorschlag unsensibel,

wesentlich mehr Geldmittel zur Förderung von Bildung, Forschung und Entwicklung einzusetzen?

Mehr Lehrer, kleinere Schulklassen und der sofortige Wegfall jeglicher Schul- oder Studienkosten würden Potenziale für unsere Zukunft freisetzen.

Bekanntlich fliegen Russen und Amerikaner heute schon zum Mars, weil deutsche Grundlagenforschung und industrielle Entwicklungen der Zeit weit voraus waren.

Was ist an dem DRSB - Vorschlag unsensibel,

dass deutsche Politiker im vereinten Europa verstärkt dafür eintreten sollen, dass Arbeitnehmer und Unternehmer in unserer Heimat und in Europa ein geschütztes Klima für ihre Entfaltung vorfinden können?

Sichere europäische Langzeitarbeitsplätze und leistungsfähige Unternehmen sind doch die beste Garantie für lang anhaltenden Wohlstand.

Was ist an dem DRSB - Vorschlag unsensibel,

die Einführung einer Börsenumsatzsteuer von mindestens 1,5% zu fordern?

Wie in dem DRSB - Artikel „1700 Billionen - Euro“ eindrucksvoll beschrieben, könnte der deutsche Staat sich dadurch in der Zeitachse der kommenden 15 bis 20 Jahren entschulden, ohne, dass die Einkommenssteuer oder die Sozialkosten erhöht und

Alters - Renten mit dubiosen Tricks gesenkt werden müssten.

Was ist an dem DRSB - Vorschlag unsensibel,

dass die DRSB - Forderung besteht, alle Subventionen für multinationale Unternehmen, die weder Gewerbe- noch Körperschaftsteuer zahlen wollen, zu streichen?

Nur wer sich an den kollektiven Lasten der Gemeinden und Städten regelmäßig erkennbar beteiligt, sollte auch Erleichterungen vom Staat erhalten.

Was ist an dem DRSB - Vorschlag unsensibel,

dass der DRSB e.V. - ohne wenn und aber - konsequent dafür eintritt, verlässliche gesetzliche und private Rentensysteme zu schaffen?

Bekanntlich wurden alle Arbeitnehmer einmal in die gesetzliche Rente gelockt, weil man ihnen vorgaukelte im Ruhestand rund 70% von Nettoeinkommen als Altersrente zu beziehen.

Selbst Bürger mit 45 Arbeitsjahren, die äußerst selten zu finden sind, erhalten diese Traumquote nicht mehr.

Durch das Herumwerkeln von Professor Hans - Adalbert Rürup in den Rentenmodellen

[ Stichwort: Nachgelagerte Besteuerung ] bewegt sich das generelle Rentenniveau mit hoher Geschwindigkeit auf die 30% Marke zu. 

Gesunder, solider

Wettbewerb

ist der beste Motor für Fortschritt und Wohlstand in unserer Heimat und der allerbeste Schutz gegen Arbeitslosigkeit.

Jede funktionierende Demokratie lebt vom lebendigen Widerstreit der Meinungen und nicht von Gleichschaltungen durch separierte Interessennetzwerke.

Der Geist der Gestaltungskraft

sorgt also für eine sinnvolle Größe der politischen Einheiten sowie für volksnahe Entscheidungsstrukturen bei klar geregelten Verantwortlichkeiten.

Nennt man heute so etwas unsensibel?

Schreiben Sie uns Briefe, E-Mails oder Telefaxe zu diesem Thema. Wie immer freuen wir uns auf Ihre Meinung.

 

             

 

DRSB

 

Wir kämpfen seit 21 Jahren mit der Stimme der Demokratie

für

einen modernen Sozialstaat,

sichere, langfristige Arbeitsplätze,

sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,

sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,

und für

korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.

 

 

             

 

Stand: 19.10.09

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