DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky • Heinrich Sternemann • Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 14. Juli 2009
Die Stimme der Verbraucher?
Der Bundesverband der deutschen Verbraucherzentralen [ kurz: vzbv ], will nach der eigenen Darstellung, die Interessen der Verbraucher gegenüber Politik, Wirtschaft und der Öffentlichkeit als Stimme der Verbraucher vertreten.
Der vzbv ist eine Dachorganisation von insgesamt 41 Verbraucherverbänden sowie 16 Verbraucherzentralen und 25 weiteren Verbänden.
Ein vermeintlich beeindruckendes Netzwerk für Verbraucherpolitik - mit mehr als 20 Millionen Einzelmitgliedern aus allen Mitgliedsverbänden.
Der vzbv ist Mitglied von Consumers International [ kurz: CI ] und dem Dachverband der europäischen Verbraucherorganisationen [ kurz: BEUC ].
Die vorgebliche
Stimme der Verbraucher
behauptet von sich, die Anliegen der Verbraucher in die Öffentlichkeit zu bringen und auf die Politik einzuwirken, um dadurch Spielregeln für einen fairen und transparenten Markt zu schaffen.
Man will auf Missstände im deutschen Markt hinweisen und Verbraucherrechte notfalls vor Gericht durchsetzen.
Die Verbraucherzentralen geben weiterhin vor, dass sie die Grundlagen dafür schaffen könnten, damit die Mitglieder seriöse und unabhängige Verbraucherberatung erhalten. Aber nach dem
Schmähvideo von Niels Nauhauser
muss sich - mehr denn je - die Stimme der Verbraucher hinterfragen lassen, inwieweit sie in politischen Entscheidungsprozessen unabhängig und objektiv noch zur Geltung kommen darf.
Die Wahrnehmung von Verbraucherrechten sieht für zunehmend immer mehr Bürger völlig anders aus.
Wirksamer Schutz vor materieller Übervorteilung oder umfassende Information sowie echte Wahlfreiheit für Produkte kann höchstwahrscheinlich nicht die Zielsetzung des rechtlich höchst bedenklichen
Schmähvideos von Niels Nauhauser
gewesen sein.
Die Leserbriefe, E - Mails und Anrufe, die der DRSB e.V. zu diesem Themenbrennpunkt
Verbraucherschutz / Schmähvideo
erhielt, sprengen alle Vorstellungen.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
Der DRSB e.V. veröffentlicht keinerlei Zuschriften, die antesemitischen Charakter haben oder gar volksverhetzend sein könnten.
Auch Aufrufe zur Gewalttaten sowie beleidigende Briefe werden durch eine Kommission aussortiert und nicht der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Stellvertretend für mehrere Hundert ähnliche Zuschriften veröffentlicht der DRSB e.V. die noch „sanfte“ Reaktion des direkt von dem Schmähvideo betroffenen Fair - Maklers
Eberhard Stopp.
Die meisten empörten Reaktionen der Bürger fordern schon von den Politikern die sofortige Einstellung der Zahlung der Fördermittel an die Verbraucherzentralen aus Steuermitteln.
Radikalere Stimmen erwägen sogar eine Klage mit der Zielsetzung, dass die bereits gezahlten Steuergelder unverzüglich an den Staat zurückgeführt werden.
Wie ist Ihre Meinung dazu?
Kann Verbraucherschutz unabhängig sein,
wenn er vom deutschen Staat reichlich Steuergelder erhält?
Haben sich die Verbraucherzentralen
durch das Schmähvideo als Vertriebsdrehscheiben enttarnt?
DRSB
Wir kämpfen seit 21 Jahren mit der Stimme der Demokratie
für
einen modernen Sozialstaat,
sichere, langfristige Arbeitsplätze,
sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,
sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,
und für
korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.