DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
DRSB e.V. • Ikenstraße 8 • 40625 Düsseldorf
Frau
Dr. Gabriele M. Pauli
Mitglied des Bayerischen Landtages
Vorstandsvorsitzende „Freie Union“
Helmstraße 1
D - 90762 Fürth
Düsseldorf, den 30. Juni 2009
Erstes offenes Schreiben an
Frau Dr. Gabriele M. Pauli
Mitglied des Bayerischen Landtages und Vorstandsvorsitzende „Freie Union“
Aufbruch 2009 für Deutschland
Hier: Partei - Programm „Freie Union“
Sehr geehrte Frau Dr. Pauli,
wie Ihnen bekannt sein dürfte, recherchiert, analysiert und durchleuchtet der Deutsche Rentenschutzbund e.V. kontinuierlich neben den Grundsatzprogrammen auch die Pressearbeit der deutschen demokratischen Parteien.
Ihre Veröffentlichungen zu der neuen Partei „Freie Union“ haben wir mit sehr großem Interesse zur Kenntnis genommen und analysiert.
Offensichtlich vertreten Sie die Auffassung, dass sich Deutschland in der tiefsten Krise der Nachkriegsgeschichte befindet und sich die Bürger in großer Zahl von dem politischen System nicht mehr optimal vertreten fühlen, so dass die Wahlbeteiligungen auf Landes-, Bundes- und Europaebene kontinuierlich sinken.
In Ihrem so dargestellten Abstimmungspapier für die Gründungsversammlung Ihrer Partei haben Sie in Anlehnung an die Initiative 20 / 70 des DRSB e.V. politisch nützliche Passagen übernommen. Vermisst haben wir echte Lösungsansätze und handlungsorientierte Vorgehensweisen Ihrer Partei im Vergleich zu den bisherigen Veröffentlichungen.
Mit einer E - Mail vom 18. Juni 2009 [ 16:03 Uhr ] bat Sie der Linksunterzeichner deshalb um weiterführende Informationen zu Ihrem tatsächlichen Parteiprogramm.
Als Interessenvertreter von aktuellen und zukünftigen Rentenbeziehern unterstützt der DRSB e.V. gerne jede demokratische Partei, die das Anliegen der Betroffenen durch Nutzmehrung fördern möchte.
Gemäß der Kurzumfrage des DRSB e.V. möchten die Bürger von Ihnen in Erfahrung bringen:
1.
Welche Veränderungen planen Sie für die gesetzlichen und privaten Rentensysteme?
2.
Wann möchten Sie die [ Armuts- ] Agenda 2010 abschaffen?
3.
Planen Sie zur Steuerentlastung der deutschen Bürger die Einführung der Börsenumsatzsteuer?
4.
Welche Maßnahmen möchten Sie zur Eindämmung der Schwarzarbeit ergreifen?
5.
Halten Sie die Energie - Einsparverordnung mit der Verkleisterung von Wohngebäuden für wirtschaftlich sinnvoll?
6.
Welche direkt wirkenden Schutzmaßnahmen planen Sie für die deutschen Mittelständler und Handwerksbetriebe?
7.
Wie sehen Ihre Vorstellungen zu einem gerechteren Steuersystem aus?
Sie beschreiben anschaulich, dass man gesellschaftliche Solidarität wieder verstärkt pflegen sollte, anstatt ständig über eine Umverteilungsdebatte zu lamentieren.
Doch die von Ihnen angedeuteten massiven Probleme in der deutschen Bevölkerung sind nach dem Ursachen- Wirkungsprinzip gerade durch die rücksichtslosen Vorgehensweisen der so genannten etablierten Parteien erst entstanden.
8.
Sind Sie also der Meinung, die deutschen Bürger sollten Ihre neue Partei deshalb unterstützen, weil Sie das System der sozialen Ausgeglichenheit in Ihren Fokus stellen möchten?
9.
Wie sollen die kräftig gebeutelten Bürger, die um den Arbeitsplatz zittern und um ihr Erspartes gebracht wurden, mit der Hilfe Ihrer Partei gestärkt aus der Krise herauskommen?
10.
Unterstellt einmal, Ihrer Partei gelänge es, das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik wiederherzustellen oder gar zurück zu gewinnen, mit welcher demokratischen Partei in Deutschland planen Sie dann, Ihre politischen Ziele umzusetzen?
Alleine schon mit der zuverlässigen und seriösen Behandlung des Rententhemas sind aus dem Stand 9% bis 15% der Nichtwähler zu reaktivieren.
Unter Einbeziehung des DRSB - Mehrkreis- Rentensystems lässt sich der vorgenannte Wert „locker“ auf bis zu 27% erhöhen.
Über solche Wahlergebnisse würden sich die Protagonisten der Parteien FDP, Die Linke sowie Bündnis 90 / Die Grünen riesig freuen. Womöglich auch sogar die Verantwortlichen aus der ehemaligen Volkspartei SPD.
Die deutschen Bürger sind äußerst daran interessiert, von Ihnen, sehr geehrte Frau Dr. Pauli, in Erfahrung zu bringen, welche nutzmehrenden Veränderungen mit Ihrer Partei direkt möglich erscheinen.
Aufgrund der anwachsenden Brisanz in der Bevölkerung erwarten wir Ihre schriftliche Stellungnahme zeitnah bis zum 08. Juli 2009. Wie in der E - Mail vom 18. Juni 2009 avisiert, steht Ihnen der Linksunterzeichner zu einem ersten vertraulichen Gespräch zur Verfügung.
Lassen Sie uns, sehr geehrte Frau Dr. Pauli, gemeinsam alle aktuellen und zukünftigen Rentenbezieher zu Gewinnern des Lebens werden.
In Erwartung Ihrer sehr geschätzten Rückantwort, verbleiben wir
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mit freundlichen und besten Grüßen aus Düsseldorf |
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Ihr |
Ihr |
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Udo Piasetzky |
Hans - Josef Leiting |
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Vorstandsvorsitzender DRSB e.V. |
Steuerberater und Vorsitzender der |
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DRSB - Rentenkommission |