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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

DRSB e.V. • Ikenstraße 8 • 40625 Düsseldorf

Herrn

Sven Gösmann

Chefredakteur

 

Rheinische Post

Rheinisch-Bergische Druckerei und Verlags-GmbH

 

Zülpicherstraße 10

 

D - 40196 Düsseldorf

 

Düsseldorf, den 12. Mai 2009

 

Siebter offener Leserbrief an

Herrn Sven Gösmann

Chefredakteur der Rheinischen Post

 

Ihr Artikel aus der Samstagsausgabe vom 09. Mai 2009

Hier: „Natur unter dem Super - Mikroskop“

 

 

Sehr geehrter Herr Gösmann,

 

mit großem Interesse haben die Unterzeichner den Artikel auf der Titelseite Ihrer Samstagsausgabe gelesen. Völlig zu Recht weisen Sie darauf hin, dass der Menschheit durch das Lüften von Geheimnissen aus der Natur immer weniger verborgen bleiben wird

Zitat Auszug aus Ihrer Titelseite:

Eisbären überleben am Nordpol bei Temperaturen kälter als minus 70 Grad Celsius. Die Bären haben ein raffiniertes Fell mit Haaren, die von innen hohl sind.

Dieses Luftpolster schützt sie vor dem Erfrieren.

Zitat Ende.

In Ihren Veröffentlichungen zur Energieeinsparung für Wohngebäude spiegeln sich solche Forschungsergebnisse bedauerlicherweise nicht wider.

 

Die „alten Baumeister“ berücksichtigten offensichtlich das geschilderte Phänomen der Bären, denn sie erstellten die Häuser mit Innen- und Außenwänden. Zwischen den Wänden sorgte ein Luftpolster zur Wärmedämmung für ständig gutes Raumklima.

Durch diese „klassische“ Bauweise bleiben Wohnungen in Altbauten im Winter schön warm und im Sommer angenehm kühl.

Mit dieser nützlichen Bauweise erreichte man gleichzeitig, dass die Feuchtigkeit aus einer Wohnung entweichen und eine gesundheitsgefährdende Schimmelpilzbildung ausgeschlossen werden konnte.

Sonneneinstrahlung auf das Mauerwerk, in Verbindung mit einem zirkulierenden Luftpolster zwischen der Innen- und Außenwand, bleibt somit der beste natürliche Erzeuger für ein gesundes Raumklima.

Quasi nach dem gleichen Prinzip schütteln sich auch Eisbären nach einem Wasserbad sofort trocken. Würden sich Eisbären mit einem nassen Fell zum Wärmeschutz eine Plastiktüte überziehen, wären sie vermutlich vom plötzlichen Aussterben durch Erfrierung bedroht.

 

Die bewährte „klassische“ Bauweise - mit dem natürlichen Klimaschutz - ist aber seit Einführung der Energieeinsparverordnung nicht mehr zulässig.

Eine zu erwartende Zunahme von durchnässtem und marodem Mauerwerk sind die direkten Folgen der isolierhaften Verkleisterung von Wohngebäuden gemäß der Energieeinsparverordnung.

 

Mit Ihrer tatkräftigen journalistischen Unterstützung könnte die Bevölkerung über die versteckten Gefahren der Verkleisterung von Wohngebäuden aufgeklärt werden.

Zum Nutzen der Natur, der Menschen sowie zur Werterhaltung von Wohngebäuden.

 

Mit freundlichen und besten Grüßen aus Gerresheim

Ihr

Ihr

Udo Piasetzky

Hans - Josef Leiting

Vorstandsvorsitzender des

DRSB e.V.

Steuerberater und Vorsitzender der

Rentenkommission des DRSB e.V.

 

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