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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky · Andreas Kallen · Hans - Josef Leiting

Düsseldorf, den 08. Januar 2008

 

 

Die Nachwehen der US - Kriege
- Teil 15 -
Wird das - weiße Haus - schwarz?

Obama wählen - Hoffnung wagen?

 

Nachdem sich der Pulverdampf um die erste Vorwahl für die Nachfolge von

US - Präsident

 

George Walker Bush

 

verzogen hat und die Medien ihre Überraschungs- oder Enttäuschungsschlagzeilen platzieren konnten, durchleuchtet der DRSB e.V. einmal in überparteilich sachlicher Form die Vorgänge in  Amerika.

 

Deutschland hat zurzeit zum ersten Mal in seiner Geschichte eine Frau als Regierungschef.

 

Eine geschiedene Pfarrerstochter aus Ostdeutschland wurde erstaunlich schnell zur durchschnittlichen Normalität.

 

Nachdem nun die Bürger im US - Bundesstaat Iowa, indem 97% der Bürger weiß sind,  einen schwarzen Amerikaner zum Vor - Wahlsieger kürten, fragen sich auch in Deutschland immer mehr deutsche Bürger:

 

„Würden auch deutsche Bürger

die Tochter oder den Sohn eines italienischen, türkischen oder polnischen Einwanderers zum Bundeskanzler wählen“?

 

Gewiss, der schwarze Barack Obama ist noch lange nicht der neue US - Präsident, aber seit Iowa ist den meisten US - Bürgern klar, dass er es werden könnte.

 

Nach der DRSB - Analyse des Obama Buches

 

Hoffnung wagen

 

sollten wir uns in Deutschland keinerlei Illusionen hingeben. Ein muslimischer, schwarzer US - Präsident

 

Barack Obama

 

wird und kann nur im Sinne der US - Mächtigen regieren und das bedeutet - wie immer -  für alle Europäer:

 

Weich im Ton und knallhart in der Sache“.

 

Mit der Schlagzeile in vielen Medien:

 

Barack Obama schlägt Hillary Clinton

 

begann ein entscheidender Moment in der Geschichte unserer amerikanischen „Freunde“.

 

Womöglich nicht nur eine bittere Enttäuschung für die Demokratin Hillary Clinton, die sogar den zweiten Platz verpasste.

 

Barack Obama kam nach offiziellen Angaben und nach Auszählung aller Stimmen auf 37,58%, Hillary Clinton auf 29,47%, geschlagen noch von John Edwards mit 29,75%.

Noch niemals zuvor gaben zu einer Vorwahl so viele Parteianhänger ihre Stimme ab. Glaubt man den Veröffentlichungen der US - Demokraten, wählten 232.000 US - Bürger.

 

Bei den Vorwahlen im Jahr 2004

waren es nur circa 125.000 Wähler.

 

Der DRSB e.V. sagte bereits  im Vorfeld des US - Wahlspektakels voraus, dass vor allem der schwarze Barack Obama von einer hohen Wahlbeteiligung in Iowa profitieren könnte.

Die Enttäuschung also nur für Hillary Clinton?

 

Bedenkt man, dass

 

Hillary und Bill Clinton

 

den Bundesstaat Iowa zu einem Prüfstein der Attraktivität Hillarys im ländlichen Mittleren Westen erklärten und mit dem unausgesprochenen Anspruch verbanden, den ersten Platz zu erringen, dann ist die Strategie voll „in die Hose“ gegangen.

 

Hillary Clinton wurde vom Wunscherzähler Barack Obama klar geschlagen, und zwar zu einem guten Teil aufgrund junger weiblicher US - Wähler, die den Traum nach einer Politik - Veränderung artikulieren wollten.

 

Hillary Clinton dagegen bekam nur noch die Mehrheit der US - Frauen über 60 Jahre. Das ist für die demokratische Lady, die auch für den Wandel stehen möchte, schon eine deutliche Niederlage.

 

Der dritte Platz in Iowa ist für

 

Hillary Clinton

 

noch gefährlicher als es zunächst aussieht.

 

Denn Barack Obama hat nun bewiesen, dass er in einem nahezu rein weiß geprägten Bundesstaat siegen kann und darauf haben viele schwarze US - Bürger gewartet, die bislang unentschieden sind oder geschlossen für Hillary Clinton votieren wollten.

Die Rekordbeteiligung von Demokraten an der Vorwahl in Iowa zeigte darüber hinaus, dass Amerika reif für einen Demokraten im Weißen Haus ist.

 

Es fragt sich nur, für welchen Kandidaten.

 

Die nächste Etappe in New Hampshire muss Hillary Clinton gewinnen, wenn sie nicht wie Christopher Dodd vorzeitig ihren Ausstieg aus dem Rennen erklären möchte.

 

Obwohl der Obama - Sieg im Kern eigentlich nur ein

 

Anti - Washington - Votum

 

ist, erkennt man klar und deutlich eine gewisse Abneigung gegen einen weiteren republikanischen US - Präsidenten.

 

New Yorks Ex - Bürgermeister Rudolph Giuliani hatte sich in Iowa wegen seiner für einen Republikaner vergleichsweise liberalen Einstellungen ohnehin kaum Chancen ausgerechnet.

 

Der Baptisten - Prediger Mike Huckabee konnte hingegen gerade bei strenggläubigen Wählern punkten. In New Hampshire dürfte es dem Idealisten aber sehr schwer fallen, da dort weniger strenggläubige US - Bürger leben.

 

Mike Huckabees

 

Sieg in Iowa dokumentiert sowieso nur die Orientierungslosigkeit der amerikanischen Konservativen, die von den Republikanern

 

Bush, Cheney oder Rumsfeld

 

die Nase gestrichen voll haben.

Barack Obama

dagegen weiß genau, wie man Gegner schlecht macht.

Obama wird von den Medien als begnadeter Redner dargestellt und spricht vermeintlich die Herzen der US - Bürger an.

Doch das strahlende Lächeln täuscht.

Dahinter steckt ein eiskalter Machtpolitiker.

 

Barack Obama bewies sogar, dass er dunkle Schatten auf seiner Karriere überdecken kann.

 

In seiner Heimat Chicago war er eng mit einem einflussreichen Immobilienboss verbunden, gegen den inzwischen Staatsanwälte wegen Bestechung ermitteln. Obama kaufte von ihm sogar sein neues Privathaus zu Vorzugsbedingungen.

 

Ich habe einen Fehler gemacht“,

 

sagte der Jurist Barack Obama lapidar im Wahlkampf dazu.

 

Doch dieser Fehler war nicht der einzige Obama - Fehltritt:

 

Der redefreudige Jurist nahm auch große Spenden von Firmen an und unterstützte später in Washington Gesetze, die den Spendern nützten.

 

Linksliberale US - Zeitungen deckten diese Vorgänge auf.

Im alten Europa nennt man so etwas immer noch

Korruption.

Aber das interessierte bis heute niemanden!

 

Offensichtlich möchte bei den Demokraten niemand die Chancen jenes Schwarzen Politikers gefährden, der sich sehr erfolgreich - bis heute - als die große Hoffnung der Opposition in Szene setzen konnte.

 

US - Präsidenten brauchen genau diese Mischung aus Idealismus und Ruchlosigkeit. Das war schon bei John F. Kennedy oder Bill Clinton nicht anders.

 

Nur mit vorgefertigten Manuskripten ist

 

Barack Obama

 

 

der hinreißende Redner, wie er in den Medien präsentiert wird und ihn die Welt jetzt kennen lernt.

 

Im direkten Dialog oder gar in einer Debatte stottert und redet 

 

Barack Obama

 

oftmals wirr und vollkommen zusammenhangslos. Solche Bilder sind in amerikanischen TV - Medien nicht zu sehen und werden den amerikanischen Bürgern gezielt vorenthalten.

 

Es entsteht der Eindruck, dass die Hegemonialfamilien mit ihrer Medienmacht der

Polit - Lady einen Warnschuss vor den Bug setzen wollen, damit diese nicht wieder mit dem Thema der Sozialversicherung spielt.

 

Auf die Erfahrung von Hillary Clinton kann man im Weißen Haus eigentlich nicht verzichten, denn Barack Obama ist für außenpolitische Frage denkbar ungeeignet.

 

Als Stimmenfänger für die Demokraten macht es jedoch Sinn, den schwarzen Moslem zur Unterstützung der erfahrenen Hillary ins Rennen zu schicken.
 

Eine kleine, nicht repräsentative DRSB - Umfrage ergab, dass die US - Bürger am 04. November 2008 bei der Wahl zum Weißen Haus jemanden wählen, der die oft bösartige Stimmung unter George Walker Bush beendet.

 

Die bissigen Attacken der Konservativen auf die Linken und umgekehrt  haben die Amerikaner einfach satt.

 

Sie lieben Big Tastys, Big Mäcs und  Beef doubles sowie T - bone - Steaks und spritfressende Geländewagen mit Big Block - Motoren, die sie sehr gerne behalten möchten.

 

In Iowa haben 230 000 Demokraten abgestimmt.

Das sind weniger

als ein Tausendstel der amerikanischen Bevölkerung.

In New Hampshire werden es noch weniger sein,

denn der US - Bundesstaat hat nur die Hälfte der Einwohner Iowas.

 

 

Amerikanische Vorwahlen sind - wie auch wirtschaftliche Vorgänge - in den USA ziemlich unberechenbar. Es ist deshalb keinesfalls sicher, dass

 

Barack Obama

 

tatsächlich Spitzenkandidat der Demokraten werden wird.

 

Das Image der USA in muslimischen Staaten würde sich durch die Wahl eines schwarzen Muslim ohnehin nicht verbessern.

 

Manchmal erinnern die US Vorwahlen an die Romanfigur

 

Forrest Gump,

 

der mit einem IQ von 75 und einer Schachtel Pralinen auf einer Bank an einer Bushaltestelle saß und der Welt über den Inhalt verkündete:

 

„Man weiß nie, was man bekommt“.

 

Gibt es also noch Hoffnung für Hillary Clinton?

Ganz sicherlich!

 

Die Bedeutung der ersten US - Vorwahlen werden auch in Deutschland leichtfertig beurteilt und falsch eingeschätzt.

 

Möglicherweise möchten sich die US - hörigen deutschen Medien nur bei George Walker Bush bedanken, wenn sie „rein“ oberflächlich über die Wahl - Szenarien berichten.

 

Deutsche Medien sollten bedenken, dass in 49 US - Staaten erst noch gewählt werden muss.

Zum Beispiel bekam der damalige US - Präsidentschaftsanwärter

 

Bill Clinton

 

bei der Vorwahl in Iowa extrem magere 3% der Wählerstimmen. Bekanntlich wurde er danach zweimal zum Präsidenten der USA gewählt.

 

Wenn sich diese Erfolgsgeschichte wiederholen lässt, ist für die Senatorin aus New York noch alles machbar und zu erreichen.

 

Inwieweit nun ins Weiße Haus ein Polit - Duo

 

Hillary Clinton als Präsidentin und Barack Obama als Vize - Präsident

oder

Barack Obama als Präsident und als Hillary Clinton Vize - Präsidentin

 

einzieht, bestimmen ohnehin die US - Bürger nicht ohne die mächtigen Hegemonialfamilien.

 

Die US - Wahlspektakel sind somit vermutlich nur Opium fürs Volk.

 

Spätestens am 05. Februar 2008, wenn in 20 US - Bundesstaaten die Vorwahlen gelaufen sind, wird die Welt wissen, wer in das Rennen um das weiße Haus gehen darf.

 

Die Träume von gestern sind vielleicht die Wahrheiten von morgen.

 

Deshalb lautet die DRSB - Prognose zur US - Wahl 2008:

 

Das weiße Haus

in Washington bleibt auch nach den US - Wahlen weiß.

 

 

                 

 

DRSB

 

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