DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky • Andreas Kallen • Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 11. Februar 2008
Mit welcher Oberflächlichkeit die Mächtigen in den USA an die unsägliche
Clinton - Lewinsky - Affäre
herangingen, zeigte die damalige Diskussion:
„Wie muss Oral - Sex aussehen
und wie hat Oral - Sex statt zu finden, damit
Oral - Sex auch echter Sex sein darf oder kann“.
Wahrscheinlich aus der Sicht von Bill Clinton, lösten „glücklicherweise“ für ihn die terroristischen Sprengstoffanschläge auf die amerikanischen Botschaften in
Daressalam und Nairobi
die unsägliche Lewinsky - Diskussion ab.
Ein Schock - Vorgang so ganz im Stil der Chicagoer Schule von Professor Friedman.
Bill Clinton stand durch sein „vermutlich“ intimes Verhältnis zu Monica Lewinsky kurz vor einer Amtsenthebung. Clinton war mit den Querelen um seine Person und um die Vorgänge im so genannten
„oral office“
politisch handlungsunfähig und sein Präsidenten - Stab im weißen Hauses war gelähmt.
Bedingt durch die brutalen und hinterlistigen Anschläge auf die US - Botschaften, bot sich Clinton eine plausible Gelegenheit, glaubwürdig erneut Handlungs- und Tatkraft unter Beweis zu stellen.
Bill Clinton gewann Zeit
und konnte so einem Amtsenthebungsverfahren entkommen.
Komiker, Kabarettisten und Satiriker
entwickeln auch in den USA ein feines Gespür für politische Nebelaktionen und bringen, manchmal krass überzeichnet, Wahrheiten an das Tageslicht.
Von den deutschen Medien - vermutlich vorsätzlich - verdrängt entstand rund um die
Clinton - Lewinsky - Affäre
in Hollywood eine beachtliche Filmsatire mit dem Titel:
Diese für amerikanische Verhältnisse extrem kritische Filmsatire, zeigte den US - Bürgern, einen in erotischen Affären verstrickten
US - Präsidenten, der sich durch Anzettelung eines fiktiven Computerkrieges gegen Albanien aus den Verstrickungen seiner
Sex - Affären befreien konnte.
Dass diese Filmsatire urplötzlich aus allen US - Sendern verschwand, wird die erfahrenen DRSB - Leser nicht weiter überraschen können. Denn in den USA übertrifft bekannter Maßen die Realität die Phantasie und das Imaginationsvermögen von Drehbuchautoren und Filmproduzenten bei weitem.
Die abscheulichen Sprengstoffanschläge auf die US - Botschaften in
Daressalam und Nairobi
waren keine Computeranimationen sondern brutale Wirklichkeit, bescherten aber
Bill Clinton
die Möglichkeit, um eine Meineidanklage herum zu kommen. Bill Clinton nutzte mit der Hilfe seiner Geheimdienste die Chance das Sex - Gespenst
Monica Lewinsky
los zu werden.
Es ist bezeichnend für die sprichwörtliche Verworrenheit der US - Außenpolitik, dass sie mit der tatkräftigen Hilfe des CIA als Verantwortlichen für die Anschläge in Ostafrika, umgehend den saudischen Staatsbürger
Osama bin Laden
ausmachten.
Mit der vermeintlichen amerikanischen Allmacht versuchte die US - Regierung des Terroristenführers habhaft zu werden.
Die damalige US - Außenministerin
Madeleine Albright
schreckte sogar nicht davor zurück, mit den Steinzeit - Islamisten der so genannten Taliban ein höchst unmoralisches Geschäft abzuschließen.
Obwohl die fanatischen Taliban, die von vielen westlichen Staaten zelebrierten Menschenrechte verachten und mit Füßen treten, war
Madeleine Albright
bereit, den Steinzeit - Islamisten die internationale Anerkennung durch die USA zuzusagen.
Voraussetzung war jedoch, dass der damalige Taliban - Führer
Mullah Mohammed Omar
den Terroristenführer Osama bin Laden ausliefern würde.
Es ist somit ein weiteres Zeugnis
totaler US - Naivität,
dass die damalige US - Außenministerin tatsächlich glaubte, ein Taliban - Führer würde die Bereitschaft zum Verrat an einem saudischen Weggefährten zeigen.
Was aber verdeutlicht die Albright - Aktion?
Es geht den Politikern in Washington beim Thema Afghanistan nicht um
Demokratie, Menschen- oder gar Frauenrechte,
sondern ausschließlich um Erdgas und Erdöl.
Nur mit der Gier nach Erdgas und Erdöl ist zu erklären, dass die Hegemonialmacht mit der Hilfe der CIA und Pakistans der Taliban - Bewegung zum Sieg verhalfen, verbunden mit der Hoffnung durch dem Schutz der Steinzeit - Islamisten und
„unter der Umgehung Irans“
den Erdöl- und Erdgasreichtum der zentralasiatischen Staaten sicher zu den pakistanischen Häfen am Indischen Ozean geleiten zu können.
Nachdem ein kleines Land wie Vietnam bewiesen hatte, mit welch einfachen Mitteln die US – Militärmaschinerie zu besiegen ist, wird durch das US - Vorgehen in Afghanistan überdeutlich wo die eigentliche
Achillesferse
der letzten verbliebenen Weltmacht liegt.
Dass die US - Politiker nicht davor zurückschreckten, den wilden Horden der Koranschüler, die jegliche Vorstellungen von
Menschenrechten und Demokratie
verachten, eine Vormachtstellung in Afghanistan einzuräumen und sie auch noch international anerkennen wollten, hat in den Staaten
Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan
tiefes Misstrauen gegenüber den USA erzeugt.
Während im
gespielt wurde, sollten die Taliban - Milizen für Ordnung und Ruhe in Afghanistan sorgen, damit die US - Firma Unocal über eine amerikanisch finanzierte Pipeline den notwendigen schwarzen Lebenssaft Erdöl von
Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan
in sichere pakistanischen Häfen pumpen konnte.
Dass die US - Firma Unocal ihre Geschäftsaußenstelle in der südafghanischen Stadt Kandahar unterhielt, ist zunächst für Kaufleute logisch. Dass man aber aus den Geschäftsräumen der US - Gesellschaft, quasi direkt auf die stark befestigte Residenz von
Osama bin Laden
schauen konnte, störte niemanden in Washington, auch nicht nach den verheerenden Anschlägen in
Daressalam und Nairobi
als über Nacht der saudische Staatsbürger zum gefährlichsten Feind der USA proklamiert wurde.
Die unendliche Gier nach Erdgas und Erdöl
treibt somit die USA in eine immer ausweglosere Lage.
Ausgelöst durch interne Spannungen ethnischer sowie sektiererischer Art wächst in den meisten arabischen Staaten die Eskalationswahrscheinlichkeit. Die Bürger wollen sich nicht länger ausbeuten und knechten lassen.
Nicht nur im Irak wird offen über den
> Großen Satan USA <
hergezogen, sondern auch überall in der Golf - Region. Das Misstrauen sitzt tief gegenüber einer Weltmacht, deren Hauptanliegen ausschließlich dem Besten gilt, was die Region zu bieten hat, dem
Erdgas und Erdöl.
Man weis nur zu genau, wenn die Bodenschätze ausgebeutet sein werden, wird sich kein amerikanischer Politiker mehr in der Region am Golf um
Menschenrechte oder gar Demokratie
bemühen. Dann überlassen die Mächtigen in Washington die Menschen in der Region wieder dem Wüstensand.
Das Blatt hat sich für Washington seit dem Überfall auf den Irak gewendet. Persien hat am Hindukusch rückblickend schon immer einen beherrschenden kulturellen Einfluß ausgeübt.
Die
Islamische Republik Iran
kann also ohne jedes Risiko die Muskeln spielen lassen und auf die Zweckallianz mit Russland setzen.
Kann womöglich dadurch für
Washington ein zweites Vietnam - Syndrom entstehen?
DRSB
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