DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky • Andreas Kallen • Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 19. März 2008
- Ich nahm den Kanal -
US - Politiker, US - Topmanager und US - Banker,
in Verkennung und Verdrehung der Tatsachen sehr gerne diesen Eindruck zu erwecken versuchen.
Als im Jahr 1776 die amerikanische Unabhängigkeitserklärung entwickelt und niedergeschrieben wurde, legten die Verfasser dieses Papiers fest, dass die Menschen gewisse unveräußerliche Rechte haben sollen.
Zu diesen so dargelegten unveräußerlichen Rechten zählten sie unter anderen zum Beispiel das
Recht auf Leben und Freiheit
sowie das
Recht auf Streben nach dem Glück.
Was die Verfasser der amerikanische Unabhängigkeitserklärung vor allem mit der Floskel
> Recht auf Streben nach dem Glück <
bewirken wollten, ist selbst für den DRSB e.V. heutzutage schwerlich aufzuklären, obwohl eindeutig feststeht, dass die geistigen Väter der Unabhängigkeitserklärung für diese Art der Formulierung geistige Anleihen bei dem britischen Philosophen
John Locke
nahmen, der diese Formulierung bereits circa 100 Jahre zuvor in intellektuellere Worte diplomatisch elegant gefasst hatte.
Womöglich war das auch der Grund dafür, dass die etwas rustikaleren geistigen Väter der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung die intellektuelle Bandbreite der Formulierungen von
John Locke
nicht vollumfänglich verstanden haben oder verstehen wollten, so dass sie nicht unwesentliche Abwandlungen vornahmen.
John Locke
vom Recht eines Menschen auf Schutz seines Eigentums
sprach und damit unmissverständlich für Humanisten und sozial Engagierte das
Recht auf Leben und Freiheit sowie das Recht auf Besitz
vom fiktiven
Recht auf Streben nach dem Glück
herum.
Höchstwahrscheinlich ist in der Mehrdeutigkeit der vorgenannten Formulierung der Schlüssel dafür zu suchen, dass alles, was für die nordamerikanischen Mächtigen mit dem
Recht auf Streben nach dem Glück
in Verbindung zu bringen ist, für alle anderen Bürger auf der Welt ausschließlich gezielte
Ausbeutung und Unterdrückung
bedeutet, es sei denn, man ist willfährig als Handlanger für den US - Imperialismus tätig.
Der ungebremste Drang der USA zum Export ihrer Vorstellungen von Demokratie wird nur noch übertroffen von der US - Mission, den friedmanschen
Schockkapitalismus
in alle Länder dieser Welt zu exportieren.
In den Phantasien, Vorstellungen und damit in den Köpfen der
US - Politiker, US - Topmanager und der US - Banker,
sind die vorbezeichneten selbstausgerufenen „Missionen“ ganz offensichtlich sogar völlig deckungsgleich.
In den USA werden hauptsächlich die rücksichtslosen Bürger am meisten bewundert und glorifiziert, die ihr Vermögen in der Regel zu Lasten der Mehrheit, so quasi aus dem „Nichts“ aufgebaut haben.
In den meisten Ländern dieser Welt wären solch rücksichtslose Bürger ohne jegliche Werte oder Wertvorstellungen niemals so weit nach vorne gekommen.
Die USA sind damit womöglich das einzige sogenannte „freie“ Land auf diesem Planeten, in dem man sich nicht vorhandene Werte, Ethik und gesellschaftliche Klasse erkaufen kann.
Die verschiedenen Ausprägungen von Demokratie und Kapitalismus sind daher die treibende Kraft für die imperialen Unterwerfungsaktivitäten der USA.
Globale Regulierungen
von Handel und Finanzmärkten dienen nicht nur zu unserer Zeit ohne jede Ausnahme nur den
Vereinigten Staaten von Amerika.
Dieses System des US - Imperialismus funktioniert schon seit der Gründung des Staatsgebildes.
Die davon betroffenen anderen Staaten dieser Welt unterwerfen sich oftmals ohne jegliche Gegenwehr, weil sie glauben, keine andere Wahl zu haben oder ansonsten befürchten zu müssen, von der US - Militärmaschine überrollt zu werden.
General
Charles de Gaulle
kehrten bereits unter dem Staatspräsidenten Francois Mitterand wieder in den
US - Unterdrückungs - Schoß zurück.
Unter der aktuellen politischen Führung in Frankreich ist deshalb in den nächsten Jahren das Schlimmste für die französischen Bürger zu befürchten, die mit der Weiterführung des Abbaus ihrer gesellschaftlichen Strukturen rechnen müssen.
Flächen-, Kinder- und Altersarmut
können an einer explosionsartigen Ausbreitung dann nicht mehr gehindert werden.
Diese direkten Auswirkungen der US - Regulierungs- und Unterwerfungspolitik sind aber schon seit den ersten Gehversuchen der US - Außenpolitik - oder dem was man dafür hält deutlich erkennbar.
In den geopolitischen Vorstellungen der US - Imperialisten war und ist Lateinamerika nichts weiter als ein naheliegender „Supermarkt“, in dem man kostenfrei oder kostengünstig alles bekommen kann, was man für die US - Industriegesellschaft benötigt.
William Walker
Garrison und Morgan
mehrere Mittelamerikanische Staaten. In gut vorbereiteten aufeinanderfolgenden Beutefeldzügen überfiel die Mördertruppe von Walker
Nicaragua, El Salvador und Honduras.
Nach der militärischen Unterwerfung ließ sich der Mörderkommandant
William Walker
mit der Hilfe der US - Regierung zum Präsidenten der vorgenanten drei Staaten ausrufen.
Es folgten die Einführung der Sklaverei und die systematische Ausbeutung der Bodenschätze.
Nach der Rückkehr in die USA wurde der
„Mörderkommandant in Staatsdiensten“
William Walker
wie ein Nationalheld gefeiert und auf den Parties der Mächtigen herumgereicht.
US - Archive belegen nicht nur
diese extrem dunkle Phase der sogenannten US - Außenpolitik.
Der „Mörderkommandant in Staatsdiensten“ blieb aber kein Einzelfall und seine Nachfolger sind auch nicht nur auf Mordlustige beschränkt.
Der US - Präsident
William H. Taft
erklärte in einer äußerst bezeichnenden Rede im Jahr 1912:
Zitat:
Der Tag liegt nicht mehr fern,
an dem drei Sternenbanner an drei gleich weit entfernten Punkten die Ausdehnung unseres Territoriums anzeigen werden:
eine am Nordpol,
die andere am Panamakanal und die dritte am Südpol.
Es wird zur Tatsache werden, dass die ganze Hemisphäre uns gehört, wie sie uns auch, dank unserer rassischen Überlegenheit, moralisch schon jetzt gehört.
Der Weg der Gerechtigkeit in der
US - Außenpolitik schließt eine aktive Intervention keineswegs aus, um für unsere Waren und unsere Kapitalisten günstige Investitionsmöglichkeiten zu gewährleisten.
Zitat Ende.
Noch deutlicher kann man die wahren Absichten und Interessen eines Imperial - Staates kaum noch formulieren.
So ist es auch einfach für alle deutschen Bürger zu begreifen, dass der damals frisch gebackene Friedens - Nobelpreisträger und US - Präsident
Teddy Roosevelt
kurze Zeit später eine militärische Landeoperation in Kolumbien vornahm und voller Stolz den amerikanischen Bürgern verkündete:
Nachdem die USA also Panama erfunden hatte, wurde Kolumbien mit einer
lächerlichen geringen Entschädigung in der Höhe von
25 Millionen US - Dollar
abgespeist. Das war der Preis für ein neues Land, das bis heute ausschließlich dazu dient, den
Vereinigten Staaten von Amerika
mit dem Panamakanal einen Verbindungsweg zwischen zwei Ozeanen zu öffnen.
Es ist vollkommen egal, wo etwas herkommt, ob nun
Bananen, Bauxit, Kaffee, Kupfer,
Erdgas, Erdöl, Silber, Gold, Know - How, Geld
oder einfach nur
Menschen,
was Amerika braucht, nimmt sich Amerika, wo immer man es kostenfrei oder kostengünstig herbeischaffen kann.
Deutschland sollte deshalb zeitnah damit beginnen, die kostengünstigen oder kostenfreien Lieferungen von deutschen
Arbeitsplätzen, Know - How, Geld
und
Menschen
zu beenden.
Schließen wir doch einfach nur die
offenen Adern
unseres Landes und verhindern ein weiteres Ausbluten unserer Nation.
Aktuelle und zukünftige Rentenbezieher, also fast alle deutschen Bürger, werden es zu Danken wissen, wenn sie vor weiterer
Armut und sozialem Abstieg
durch die US - imperialistische Ausbeutung geschützt werden.
DRSB
Wir kämpfen seit 20 Jahren mit der Stimme der Demokratie
für
einen modernen Sozialstaat,
sichere, langfristige Arbeitsplätze,
sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,
sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,
und für
korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.