DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky • Andreas Kallen • Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 03. Mai 2008
Seit dem Sprengstoff - Anschlag auf das ehemalige World Trade Center im Jahr 1993 war eine Bedrohung durch den Terror sichtbar, wurde aber von den US - Familien, die an den Machthebeln sitzen, zunächst ignoriert.
Ab dem 11. September 2001
starrten die USA in den Abgrund ihrer Zukunft.
Die an den Machthebeln sitzenden US - Familien nutzten den Tag des Schreckens verachtungswürdig aus und schürten fleißig die Ängste der US - Bürger, damit sie ungehindert und unbeachtet von der Öffentlichkeit ihre eigentlichen Ziele in „Ruhe“ verfolgen konnten.
Nahezu alle Sozialprogramme wurden rigoros gekürzt und die ohnehin stark verängstigten US - Bürger wesentlich schärferen Kontrollen unterworfen. Die radikal ausgerichteten politischen Maßnahmen dienen zweifellos nur noch wenigen wohlhabenden Familien.
Wer aber auch immer innerhalb der USA
diese Radikalkur kritisiert, wird sofort als unpatriotisch gebranntmarkt und kaltgestellt.
Eine ganze Reihe von kritischen Journalisten, Buchautoren und engagierten
US - Bürgern wurden deshalb die Existenzgrundlagen entzogen, weil sie die vitale Interessen der US - Familien die an den Machthebeln sitzen, in Frage stellten und für den kollektiven Wohlstand in den USA eintraten.
Diese brutalen und radikalen Maßnahmen der Existenzvernichtung von kritischen US - Bürgern zeigen Wirkung.
Aus den lokalen Medien, aus Büchern, Zeitschriften und aus politischen Parteien zogen sich die Gebranntmarkten zurück, so dass man in den USA nur noch in internen, verlässlichen Kreisen über die seltsamen Entwicklungen im eigenen Land spricht. Quasi nur noch in der Form des politischen Kabarettismus wird „scherzhaft“ über erschreckende Erscheinungen gesprochen.
Seit mehreren Monaten hält sich hartnäckig der „Witz“:
„Hast Du auch schon
einen Golfplatz gesehen mit schwer bewaffneten Guards?“
Wer jetzt an einen billigen DRSB - Scherz auf Kosten der USA spekuliert, muss enttäuscht werden.
Bereits im Jahr 2006 war auf einigen Internetseiten von US - Unternehmen für jedermann zu lesen, dass man von der US - Regierung Großaufträge erhalten hatte, zur Errichtung und Betreibung von definierten
Internierungslagern,
im Gesamtwert von mehr als 380 Millionen US - Dollar.
Todesmutige und sozial engagierte US - Bürger wollen diesem zügellosen Treiben der Mächtigen in Washington nicht länger tatenlos zuschauen und spähen gezielt diese „getarnten“ dubiosen Einrichtungen aus.
Diese so genannten
Rechercheure des Schreckens
dokumentieren genaustens, was sie sehen und in Erfahrung bringen können.
Gut getarnt als
Abwassereinrichtungen, Golf- oder Sportplätze
werden vermutlich jede Menge Gefängnislager in direkter Nähe von US - Großstädten gebaut. Versteckt in unzugänglichen Geländen gibt es nach Angaben amerikanischer Bürger bereits rund
52 solcher vermuteten Gefängnislager
allein im Süden von Kalifornien.
Schwer bewaffnete Wachposten in Zivilkleidung mit
Maschinenpistolen, Sturm- und Maschinengewehren
patrouillieren rund um die Uhr, damit diese Einrichtungen nicht von Unbefugten „besucht“ werden können. Elektronische Überwachungssysteme, wie sie vom
US - Militär eingesetzt werden, unterstützen die Wachmannschaften bei ihren „Arbeit“.
Auf Anfrage von einigen sehr engagierten US - Bürgern teilten die Verwaltungsbehörden lapidar mit:
Die Lager werden vom
ICE
Immigration and Customs Enforcement
- Einwanderungs- und Zollbehörde -
benötigt, damit größere Immigranten - Massen besser aufgefangen und kontrolliert werden können. Zusätzlich soll der US - Regierung ermöglicht werden, in nicht näher definierten „Notsituationen“, Teile der US - Bevölkerung darin unterzubringen.
Wie groß muss die Angst der US - Politiker
in Washington vor den eigenen Bürgern schon sein, wenn man
solche Maßnahmen plant?
Dies ist heute bereits ein „Guantanamo” für alle US - Bürger!
Ein Rückblick in die amerikanische Geschichte zeigt aber, dass solche Maßnahmen der US - Politiker nicht neu sind.
Am 19. Februar 1942 ermächtigte der damalige US - Präsident
Franklin Delano Roosevelt
seinen so genannten „Kriegsminister“
Henry L. Stimson
mit der
> Executive Order 9066 <,
geschätzte 140.000 US - Bürger, die keinerlei Straftaten oder Verbrechen begangen hatten, in
10 Internierungslager
zu stecken.
Gemäß der Archivauskünfte der US - Verwaltung kamen circa
30.000
US - Bürger
in den Internierungslagern ums Leben, deren Vermögen von mehr als
400 Millionen US - Dollar,
direkt von der US - Treasury eingezogen wurde. Unbestätigte grobe Schätzungen sprechen von einer Enteignung der japanisch - stämmigen US - Bürger in der Höhe von bis zu
7 Milliarden US - Dollar.
Erst im März 1946 wurden die letzten unbescholtenen US - Bürger aus den grausamen
US - Internierungslagern
entlassen.
Es ist schon äußerst beschämend für die selbst ernannte
„größte Demokratie“
der Welt, dass der US - Kongress erst im Jahr 1988 eine Entschuldigungsformel fand und den noch lebenden Internierungsopfern eine „billige“ Geldentschädigung von
20.000 US - Dollar
pro Kopf anbot.
Es spricht für den Charakter sowie die ethisch moralische Haltung der US - Bürger, dass eine große Anzahl der Überlebenden der unwürdigen Internierung es ablehnte diese Kopfgelder anzunehmen.
Was also unbescholtenen
US - Bürgern
tatsächlich schon heute passieren kann, die durch die Finanzkrise sowie das schlechte US - Management arbeitslos geworden sind und aus Armutsgründen demonstrieren werden, steht im so genannten
Patriot Act II
und kann nicht nur von US - Bürgern völlig problemlos nachgelesen werden.
Wird in Washington der
„code red“
- roter Alarm -
ausgelöst, läuft automatisch das
civil homeland emergency response system
- ziviles Inland Notfallsystem -
an und setzt das Überwachungsmodell
USA on Watch und Neighbourhood Watch
- gezielte Nachbarschaftsüberwachung und Bespitzelung -
in Gang.
Hierzu haben nach der Wende in Deutschland US - Sicherheitskräfte das Bespitzelungssystem der ehemaligen DDR genauestens untersucht und analysiert.
Demnach sollen alle
US - Bürger
verdächtige Aktivitäten in der Nachbarschaft sofort erkennen, klassifizieren und an Sammelstellen weiter melden.
Selbst altgediente ehemalige ostdeutsche Stasispezialisten würden nicht mehr aus dem Staunen herauskommen, wenn sie wüssten mit welcher Perfektion amerikanische Staatsschützer das DDR - Modell der so genannten
Blockwarte
verfeinert und perfide verbessert haben.
In Folge der Erweiterung des Patriot - Gesetzes
> Patriot Act II <
erhält der US - Präsident die alleinige Befugnis, in Notlagen aller Art, Entscheidungen zu treffen.
Jeder US - Präsident
wird durch dieses unglückliche Gesetz mit der
Machtfülle eines Diktators ausgestattet.
Im Falle von Hunger- der Armutsdemonstrationen, zum Beispiel in Detroit, könnte also
George Walker Bush
unbescholtene US - Bürger ohne weitere Überprüfung in die neu angelegten Internierungslager verfrachten.
Mit einer einfachen Unterschrift könnte der US - Präsident für hungernde US - Bürger:
1.
Alle Freiheitsrechte sofort aufheben.
2.
US - Bürger
unter Zwang ohne Bezahlung arbeiten lassen.
3.
Medienzensur ausüben.
4.
Das Internet lahm legen.
5.
Flughäfen, Krankenhäuser und alle Transportwege
unter schärfste Regierungskontrolle stellen.
Wird also, warum auch immer, in Washington der
„code red“
- roter Alarm -
ausgelöst, kann selbst der US - Kongress den US - Präsidenten nicht mehr stoppen. Gemäß dem
> Patriot Act II <
ist eine Amtsenthebung ausgeschlossen.
Plündern hungrige, verarmte amerikanische Bürger einen Supermarkt, könnte das dazu führen, dass der US - Präsident der uneingeschränkte
Alleinherrscher
über die
Welt
werden würde.
Europäische Demokratien haben selbstverständlich die amerikanischen Gesetze intensiv durchleuchtet, so dass manche weitsichtigen Politiker befürchten, dass es ausreichen könnte, wenn übereifrige US - Politiker eine Naturkatastrophe instrumentalisieren und den
„code red“
- roter Alarm -
versätzlich auslösen.
Der 1928 geborene US - Professor
Noam Chomsky
attackiert in seinen kritischen Büchern die an den Machthebeln sitzenden
US – Familien und Politiker.
Seine vielbeachteten Bücher
sind für Deutschland im Europa Verlag erschienen.
Ob nun
Profit over People,
War Against People,
People without Rights
oder
Media Control
- Wie die Medien uns manipulieren -,
mit seinen Büchern möchte der amerikanische Professor die US - Bürger wachrütteln, weil er noch daran glaubt, dass sie die Kraft zum Widerstand und zur amerikanischen Selbstheilung noch nicht verloren haben.
Noam Chomsky
legt mit seinen Büchern die salzigen Finger in die offenen Wunden und beschreibt relativ beeindruckend die Missstände in den USA.
Bis heute hat er nicht
das Geringste zum Positiven bewegen können!
Wahrscheinlich aus diesem Grund und aus Resignation sagte Noam Chomsky:
Zitat:
„Wer heute eine vernünftige faschistische Diktatur schaffen
wollte, würde dafür wohl das amerikanische Modell wählen.“
Zitat Ende.
Europäische Bürger haben noch die Wahlmöglichkeiten, sollten aber den Spruch von
Kurt Tucholsky
berücksichtigen:
Zitat:
„Nichts ist schwerer und nichts erfordert
mehr Charakter,
als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen:
NEIN.“
Zitat Ende.
Möglicherweise kann mit einem deutlichen
NEIN
zu den untauglichen Entwicklungen in den USA der
DRSB
Wir kämpfen seit 20 Jahren mit der Stimme der Demokratie
für
einen modernen Sozialstaat,
sichere, langfristige Arbeitsplätze,
sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,
sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,
und für
korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.