Sie sind hier: » »Die Nachwehen der US - Kriege« » Die Nachwehen der US - Kriege, 2008 » »Die Nachwehen der US - Kriege« - Teil 25 - »Der permanente Kriegszustand« 
 

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Andreas Kallen Hans - Josef Leiting

Düsseldorf, den 17. Mai 2008

 

 

Die Nachwehen der US - Kriege
- Teil 25 -
Der permanente Kriegszustand

 

Aus der Sicht der amerikanischen Rüstungskonzerne müsste man jedem

US - Präsidenten sein eigenes

 

Pearl Harbor

gönnen.

 

Nur dann kann auf Dauer die Allianz eines

 

militärischindustriellen und politischen Konglomerates

 

das Überleben und die Existenz der Mächtigen US - Familien sicherstellen.

 

Wie aber bewirkt man ein wechselndes Kriegsszenario,

ohne selbst direkt als Kriegstreiber erkannt zu werden?

 

Wodurch können, im Grunde

friedfertige und friedliebende Bürger,

zum

Kriegseinsatz getrieben werden?

 

Was kann Politiker veranlassen eine Kriegserklärung abzugeben?

 

Womit kann man eigene Kriegserklärungen überflüssig machen?

 

Diese und weitere Fragen quälten nach dem 1. Weltkrieg die mächtigen US - Familien und die Politiker in Washington. Die US - Wirtschaft schwächelte eigentlich wie immer und zusätzliche Geldmittel waren im Ausland nicht kurzfristig verfügbar.

 

Bereits Anfang 1932 zermarterten sich in führenden politischen Kreisen in New York und Washington, durchaus mit

 

strategischer Intelligenz

 

ausgestattete Politiker und Wirtschaftsmanager, die Gehirne, fanden aber zunächst keinerlei brauchbare Lösungen.

 

Erst sechs Jahre später, noch vor dem Beginn des 2. Weltkrieges, begann man 1938 im

CFR

Council on Foreign Relations

- Rat für Auswärtige Beziehungen -

 

sowie in weiteren Stiftungen und Organisation mit umfangreichen und großangelegten

 

War und Peace Studies

- Kriegs- und Friedensstudien -.

 

Diese Studien wurden überwiegend von der sehr mächtigen

 

Rockefeller - Stiftung

 

finanziert und lieferten maßgeschneiderte Masterpläne für

 

Kriegsgründe, Kriegserklärungen, Kriegsführung

und für die

Errichtung eines amerikanischen Imperiums.

 

Damit den US - Bürgern die wahren Gründe und Absichten verborgen blieben, wurden die Tätigkeiten der Organisationen geschickt getarnt.

 

Zur Blendung gutgläubiger US - Bürger beschäftigten sich die gemeinnützige

Rockefeller - Stiftung und die US - Gewerkschaft AFL - CIO mit Themen wie zum Beispiel

 

Alkoholmissbrauch, Wohlstandsmehrung, Sozialdienste

und mit der

Verbreitung und Entwicklung von demokratischen Idealen.

 

Bei solchen „edlen“ Themen und Studien konnte kein Misstrauen aufkommen und die Medien waren quasi zur positiven Berichterstattung verdammt.

 

Dass die Mitarbeiter an den „tollen“ Studien gleichzeitig im US - Sicherheitsrat oder im US - Verteidigungsministerium saßen, wird noch heute in den USA schamhaft verschwiegen.

 

Diese fleißigen loyalen Amerikaner waren aber in Wahrheit die Architekten des neu zu schaffenden

US - Imperiums.

 

In einer Dachorganisation des

 

ASC

American Security Council

 

waren oder sind die nachfolgenden NGOs

 

America First Commitee

- Erstes amerikanisches Komitee -

 

American Coalition of Patriotic Societies

- Koalition der patriotischen US - Gesellschaften -

 

Coalition for Peace Through Strength

- Koalition für Frieden durch Stärke -

 

National Republican Heritage Groups Council

- Rat des nationalen republikanischen Erbe -

 

noch heute verbunden. Ihr gemeinsames Ziel ist klar, unmissverständlich und eindeutig:

 

Machterhaltung für die USA.

 

Nur so wird den DRSB - Lesern verständlich, was 1946 nach dem Kriegsende ein gemeinsamer Untersuchungsausschuss des US - Kongresses zu den Angriffen auf Pearl Harbor herausfand.

 

Der US - Senator

Alben Barkley

 

aus Kentucky befragte in strukturierten Interviews beteiligte Beamte und Militärs und durchleuchtete und analysierte die verschleierten Pentagon - Berichte.

 

Sein Abschlußbericht ist noch heute ein historischer Knaller und wurde deshalb damals als

 

STRENG GEHEIM

 

eingestuft und erst vor wenigen Jahren so quasi klammheimlich freigegeben.

 

Noch heutzutage kennen recht wenige US - Bürger diesen sensationellen Bericht der von vorn bis hinten eine einzige Anklage gegen die damalige Regierung von

 

Franklin Delano Roosevelt

ist.

 

Auch der ach so  „große Held“ der US - Armee im pazifischen Ozean

 

General MacArthur

 

schneidet im Barkley - Report äußerst schlecht ab.

 

Der verheerende japanische Angriff auf Pearl Harbor wäre durchaus von der

 

Roosevelt - Regierung

 

zu verhindern gewesen, lieferte ihr aber den willkommenen Grund zum Kriegseintritt, den die Mächtigen in Washington so sehnsüchtig erwünschten.

 

Heute steht ohne jeden Zweifel fest:

 

Franklin Delano Roosevelt

wurde persönlich vom

britischen Premierminister

Winston Churchill

vor einem bevorstehenden Groß - Angriff der japanische Flotte auf Pearl Harbor in Kenntnis gesetzt.

 

Den Preis den die US - Bürger damals, für das vorsätzliche Versagen ihrer Elite, zahlen mussten ist noch heute zu hoch.

 

Die Bilanz der Schreckens von Pearl Harbor:

 

2403

tote US - Bürger

1178

verwundete und verstümmelte US - Bürger

 

sowie der Verlust von 18 Kriegsschiffen und 188 Flugzeugen der US - Armee.

 

Franklin Delano Roosevelt

 

hatte damals berechnend und völlig kaltblütig beschlossen, dass die Japaner überraschend den Angriff durchführen konnten.

 

Dadurch vermied er den Anschein eines Kriegstreibers und konnte die USA vollkommen problemlos in den 2. Weltkrieg führen, genau wie es seine willfährigen Planer voraus berechneten.

 

Der noch heute so dargestellte „Überraschungsangriff“ auf Pearl Harbor war in Wirklichkeit der Startschuss in das

 

> Imperiale amerikanische Jahrhundert  <.

 

Nach dem Sieg im Pazifik und auf dem europäischen Kontinent beruhte im Anschluss an den 2. Weltkrieg die Hegemonie der

 

USA

 

im Wesentlichen auf zwei wackeligen Säulen.

 

Die erste Säule

war die Durchsetzung des US - Dollars als so genannte Weltwährung.

 

Die zweite Säule

war die zunehmende militärische Überlegenheit des

US - Militärapparates.

 

Eng verbunden mit einem sehr dichten Netz aus privaten gemeinnützigen Organisationen und Vereinen war es den US - Politikern jahrzehntelang möglich auch außerhalb der USA die Steuerung von politischen und industriellen Strömungen zu beeinflussen oder sogar völlig zu kontrollieren.

 

Diese quasi teuflische Allianz eines

 

militärischindustriellen und politischen Konglomerates,

 

verquickt mit immer wieder neuen Kriegszuständen, waren der Motor des vorigen Jahrhunderts für die amerikanische Wirtschaft.

 

Mit dem edlen Anspruch der Verteidiger der westlichen Freiheit und Demokratie zu sein, ließen sich bequem und ohne viel Widerstände auf der Welt in

 

Korea und Vietnam

 

Kriege führen.

 

Als aber die USA in immer größer werdende wirtschaftliche und währungstechnische Abhängigkeiten gerieten, wurde es plötzlich schwerer Kriege zu provozieren und zu führen.

 

Es wäre zum Beispiel ein rhetorisches und dialektisches Desaster für den amtierenden US - Präsidenten

 

George Walker Bush

 

geworden, wenn er nach dem 11. September 2001 für den völkerrechtlich bedenklich Überfall auf den Irak Anleihen auf das Pearl Harbor Geschehen genommen hätte.   

 

Nicht nur durch den

 

Barkley - Report

 

wären höchstwahrscheinlich verfängliche Fragen entstanden, wie viel denn die

 

Bush - Regierung

 

weit vor dem 11. September 2001 über das Geschehene gewusst hat.

 

Damit man aber die Militärausgaben drastisch erhöhen konnte, musste man in Washington eine neue Art von kriegerischen Aktionen erfinden und in die Köpfe, nicht nur der US - Bürger, einpflanzen.

 

Da kein Land der Welt aktuell den USA den Krieg erklärt hat oder erklären würde, erfanden die

 

strategisch Intelligenten

in

Washington

 

den so genannten Krieg gegen den Terror und legten damit den Grundstein für einen vollkommen undefinierbaren Krieg gegen imaginäre Feinde.

 

Der selbst gelieferte Grund für den Einmarsch in den Irak oder auch in andere Länder wurde über Nacht diplomatisch in die Welt gesetzt.

 

Nun braucht man nicht mehr von einem Krieg zu sprechen, sondern nur noch von

 

bewaffneten Konflikten.

Für einen so genannten

 

bewaffneten Konflikt

 

benötigt Washington auch keinerlei Kriegserklärung und natürlich keinerlei

UNO - Mandate.

 

In einem 

bewaffneten Konflikt

 

geht man nach der Ansicht der US - Politiker, quasi im Cowboy - Stil, in ein fremdes Land, regelt seine Angelegenheiten und braucht niemanden zu fragen oder sich gar zu rechtfertigen.

 

Dadurch ist aus der Sicht der US - Familien, die an den Machthebeln sitzen, der Idealzustand erreicht, so zusagen der

 

permanente Kriegszustand“.

 

Das äußerst ehrgeizige Mammut - Projekt scheitert womöglich an den extrem hohen Kriegskosten im Irak und an der anhaltenden US - Finanzkrise.

 

Hinzu kommt, dass die amerikanische Wirtschaft nicht nur einen leichten Husten hat, sondern ernsthaft auf Dauer schwer erkrankt ist.

 

Auch das mit grüner Farbe bedruckte Papier, das man in

 

Liebhaberkreisen noch immerGreenback( US - Dollar )

 

nennt, wird sich in naher Zukunft nicht mehr erholen können.

 

Damit bleibt die Frage offen, inwieweit die

 

US - Architekten des US - Imperialismus

 

diese gewaltigen Misserfolge noch auffangen können.

 

Diese Frage vermag auch der

DRSB e.V.

heute noch nicht endgültig zu beantworten.

 

             

 

 

DRSB

 

Wir kämpfen seit 20 Jahren mit der Stimme der Demokratie

für

einen modernen Sozialstaat,

sichere, langfristige Arbeitsplätze,

sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,

sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,

und für

korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.

 

 

             

 

DRSB e.V.
Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
(Verwaltungssitz)
eMail: drsb@deutscher-rentenschutzbund-ev.de
Website: http://www.deutscher-rentenschutzbund-ev.de
Impressum

Wer wir sind
Links

Spenden für ein nutzmehrendes
deutsches Rentensystem