DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky • Andreas Kallen • Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 17. Mai 2008
Aus der Sicht der amerikanischen Rüstungskonzerne müsste man jedem
US - Präsidenten sein eigenes
Pearl Harbor
gönnen.
Nur dann kann auf Dauer die Allianz eines
militärisch - industriellen und politischen Konglomerates
das Überleben und die Existenz der Mächtigen US - Familien sicherstellen.
Wie aber bewirkt man ein wechselndes Kriegsszenario,
ohne selbst direkt als Kriegstreiber erkannt zu werden?
Wodurch können, im Grunde
friedfertige und friedliebende Bürger,
zum
Kriegseinsatz getrieben werden?
Was kann Politiker veranlassen eine Kriegserklärung abzugeben?
Womit kann man eigene Kriegserklärungen überflüssig machen?
Diese und weitere Fragen quälten nach dem 1. Weltkrieg die mächtigen US - Familien und die Politiker in Washington. Die US - Wirtschaft schwächelte eigentlich wie immer und zusätzliche Geldmittel waren im Ausland nicht kurzfristig verfügbar.
Bereits Anfang 1932 zermarterten sich in führenden politischen Kreisen in New York und Washington, durchaus mit
strategischer Intelligenz
ausgestattete Politiker und Wirtschaftsmanager, die Gehirne, fanden aber zunächst keinerlei brauchbare Lösungen.
Erst sechs Jahre später, noch vor dem Beginn des 2. Weltkrieges, begann man 1938 im
CFR
Council on Foreign Relations
- Rat für Auswärtige Beziehungen -
sowie in weiteren Stiftungen und Organisation mit umfangreichen und großangelegten
War und Peace Studies
- Kriegs- und Friedensstudien -.
Diese Studien wurden überwiegend von der sehr mächtigen
Rockefeller - Stiftung
finanziert und lieferten maßgeschneiderte Masterpläne für
Kriegsgründe, Kriegserklärungen, Kriegsführung
und für die
Errichtung eines amerikanischen Imperiums.
Damit den US - Bürgern die wahren Gründe und Absichten verborgen blieben, wurden die Tätigkeiten der Organisationen geschickt getarnt.
Zur Blendung gutgläubiger US - Bürger beschäftigten sich die gemeinnützige
Rockefeller - Stiftung und die US - Gewerkschaft AFL - CIO mit Themen wie zum Beispiel
Alkoholmissbrauch, Wohlstandsmehrung, Sozialdienste
und mit der
Verbreitung und Entwicklung von demokratischen Idealen.
Bei solchen „edlen“ Themen und Studien konnte kein Misstrauen aufkommen und die Medien waren quasi zur positiven Berichterstattung verdammt.
Dass die Mitarbeiter an den „tollen“ Studien gleichzeitig im US - Sicherheitsrat oder im US - Verteidigungsministerium saßen, wird noch heute in den USA schamhaft verschwiegen.
Diese fleißigen loyalen Amerikaner waren aber in Wahrheit die Architekten des neu zu schaffenden
US - Imperiums.
In einer Dachorganisation des
ASC
American Security Council
waren oder sind die nachfolgenden NGOs
America First Commitee
- Erstes amerikanisches Komitee -
American Coalition of Patriotic Societies
- Koalition der patriotischen US - Gesellschaften -
Coalition for Peace Through Strength
- Koalition für Frieden durch Stärke -
National Republican Heritage Groups Council
- Rat des nationalen republikanischen Erbe -
noch heute verbunden. Ihr gemeinsames Ziel ist klar, unmissverständlich und eindeutig:
Machterhaltung für die USA.
Nur so wird den DRSB - Lesern verständlich, was 1946 nach dem Kriegsende ein gemeinsamer Untersuchungsausschuss des US - Kongresses zu den Angriffen auf Pearl Harbor herausfand.
Der US - Senator
Alben Barkley
aus Kentucky befragte in strukturierten Interviews beteiligte Beamte und Militärs und durchleuchtete und analysierte die verschleierten Pentagon - Berichte.
Sein Abschlußbericht ist noch heute ein historischer Knaller und wurde deshalb damals als
STRENG GEHEIM
eingestuft und erst vor wenigen Jahren so quasi klammheimlich freigegeben.
Noch heutzutage kennen recht wenige US - Bürger diesen sensationellen Bericht der von vorn bis hinten eine einzige Anklage gegen die damalige Regierung von
Franklin Delano Roosevelt
ist.
Auch der ach so „große Held“ der US - Armee im pazifischen Ozean
General MacArthur
schneidet im Barkley - Report äußerst schlecht ab.
Der verheerende japanische Angriff auf Pearl Harbor wäre durchaus von der
Roosevelt - Regierung
zu verhindern gewesen, lieferte ihr aber den willkommenen Grund zum Kriegseintritt, den die Mächtigen in Washington so sehnsüchtig erwünschten.
Heute steht ohne jeden Zweifel fest:
Franklin Delano Roosevelt
wurde persönlich vom
britischen Premierminister
Winston Churchill
vor einem bevorstehenden Groß - Angriff der japanische Flotte auf Pearl Harbor in Kenntnis gesetzt.
Den Preis den die US - Bürger damals, für das vorsätzliche Versagen ihrer Elite, zahlen mussten ist noch heute zu hoch.
Die Bilanz der Schreckens von Pearl Harbor:
2403
tote US - Bürger
1178
verwundete und verstümmelte US - Bürger
sowie der Verlust von 18 Kriegsschiffen und 188 Flugzeugen der US - Armee.
Franklin Delano Roosevelt
hatte damals berechnend und völlig kaltblütig beschlossen, dass die Japaner überraschend den Angriff durchführen konnten.
Dadurch vermied er den Anschein eines Kriegstreibers und konnte die USA vollkommen problemlos in den 2. Weltkrieg führen, genau wie es seine willfährigen Planer voraus berechneten.
Der noch heute so dargestellte „Überraschungsangriff“ auf Pearl Harbor war in Wirklichkeit der Startschuss in das
> Imperiale amerikanische Jahrhundert <.
Nach dem Sieg im Pazifik und auf dem europäischen Kontinent beruhte im Anschluss an den 2. Weltkrieg die Hegemonie der
USA
im Wesentlichen auf zwei wackeligen Säulen.
Die erste Säule
war die Durchsetzung des US - Dollars als so genannte Weltwährung.
Die zweite Säule
war die zunehmende militärische Überlegenheit des
US - Militärapparates.
Eng verbunden mit einem sehr dichten Netz aus privaten gemeinnützigen Organisationen und Vereinen war es den US - Politikern jahrzehntelang möglich auch außerhalb der USA die Steuerung von politischen und industriellen Strömungen zu beeinflussen oder sogar völlig zu kontrollieren.
Diese quasi teuflische Allianz eines
militärisch - industriellen und politischen Konglomerates,
verquickt mit immer wieder neuen Kriegszuständen, waren der Motor des vorigen Jahrhunderts für die amerikanische Wirtschaft.
Mit dem edlen Anspruch der Verteidiger der westlichen Freiheit und Demokratie zu sein, ließen sich bequem und ohne viel Widerstände auf der Welt in
Korea und Vietnam
Kriege führen.
Als aber die USA in immer größer werdende wirtschaftliche und währungstechnische Abhängigkeiten gerieten, wurde es plötzlich schwerer Kriege zu provozieren und zu führen.
Es wäre zum Beispiel ein rhetorisches und dialektisches Desaster für den amtierenden US - Präsidenten
George Walker Bush
geworden, wenn er nach dem 11. September 2001 für den völkerrechtlich bedenklich Überfall auf den Irak Anleihen auf das Pearl Harbor Geschehen genommen hätte.
Nicht nur durch den
Barkley - Report
wären höchstwahrscheinlich verfängliche Fragen entstanden, wie viel denn die
Bush - Regierung
weit vor dem 11. September 2001 über das Geschehene gewusst hat.
Damit man aber die Militärausgaben drastisch erhöhen konnte, musste man in Washington eine neue Art von kriegerischen Aktionen erfinden und in die Köpfe, nicht nur der US - Bürger, einpflanzen.
Da kein Land der Welt aktuell den USA den Krieg erklärt hat oder erklären würde, erfanden die
strategisch Intelligenten
in
Washington
den so genannten Krieg gegen den Terror und legten damit den Grundstein für einen vollkommen undefinierbaren Krieg gegen imaginäre Feinde.
Der selbst gelieferte Grund für den Einmarsch in den Irak oder auch in andere Länder wurde über Nacht diplomatisch in die Welt gesetzt.
Nun braucht man nicht mehr von einem Krieg zu sprechen, sondern nur noch von
bewaffneten Konflikten.
Für einen so genannten
bewaffneten Konflikt
benötigt Washington auch keinerlei Kriegserklärung und natürlich keinerlei
UNO - Mandate.
In einem
bewaffneten Konflikt
geht man nach der Ansicht der US - Politiker, quasi im Cowboy - Stil, in ein fremdes Land, regelt seine Angelegenheiten und braucht niemanden zu fragen oder sich gar zu rechtfertigen.
Dadurch ist aus der Sicht der US - Familien, die an den Machthebeln sitzen, der Idealzustand erreicht, so zusagen der
Das äußerst ehrgeizige Mammut - Projekt scheitert womöglich an den extrem hohen Kriegskosten im Irak und an der anhaltenden US - Finanzkrise.
Hinzu kommt, dass die amerikanische Wirtschaft nicht nur einen leichten Husten hat, sondern ernsthaft auf Dauer schwer erkrankt ist.
Auch das mit grüner Farbe bedruckte Papier, das man in
„Liebhaberkreisen“ noch immer „Greenback“ ( US - Dollar )
nennt, wird sich in naher Zukunft nicht mehr erholen können.
Damit bleibt die Frage offen, inwieweit die
US - Architekten des US - Imperialismus
diese gewaltigen Misserfolge noch auffangen können.
Diese Frage vermag auch der
DRSB e.V.
heute noch nicht endgültig zu beantworten.
DRSB
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