DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky • Andreas Kallen • Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 07. Juni 2008
- Der Gewinner nimmt sich alles -
Um den US - Dollar nach dem 2. Weltkrieg als Weltleitwährung zu etablieren, war Gold als „der“ Vertrauensbringer zwingend notwendig.
Die übereilt durchgeführten Atomschläge gegen das faktisch bereits geschlagene Kaiserreich Japan diente den USA dazu, einer sowjetischen Invasion zuvorzukommen und dadurch den größten Goldraub aller Zeiten zu vertuschen.
DRSB - Leser, die regelmäßig die Artikelserie
studieren, kürten die Offenlegung dieser ungeheuerlichen Vorgänge zum besten
DRSB - Artikel.
Es liegt nun einmal in der Natur des ungezügelten Kapitalismus, dass es periodisch zu Ausbrüchen des Wahnsinns kommt, was durch die aktuellen US - Finanzdesaster erneut unter Beweis gestellt wird.
„Eiserner Vorhang“- Rede
im Jahre 1946 in Fulton / Missouri und der formellen Gründung des von den USA beherrschten Nordatlantik - Paktes im April 1949, muss den Machthabern in den USA erschreckend klar geworden sein, dass dem unmittelbaren Einfluss des US - Kapitals auch Qualitätsmaßnahmen der US - Wirtschaft zu folgen hatten, um die Hegemonialbestrebungen weltweit etablieren zu können.
Die Architekten der amerikanischen Nachkriegsmacht, die sich in und um den allmächtigen New Yorker Rat für Auswärtige Beziehungen
„Council on Foreign Relations”,
kurz „CFR“ genannt, gruppierten, waren sich darüber einig, dass dazu die strategische Reichweite der US - Wirtschaft völlig ungeeignet war.
Vor diesem Hintergrund wird verständlich, dass die Mächtigen in den USA vermehrt danach strebten, die wirtschaftlichen Schwächen des schon damals maroden
US - Systems zu beseitigen.
Die gesamte Art und Weise des Vorgehens macht deutlich, worum es den
US - Mächtigen ausschließlich ging:
Gold und Know - how
im Wert von Abermilliarden US - Dollar zu erlangen.
Diesen Zielen wurden die Einwohner von Hiroshima und Nagasaki - ohne Pardon - gnadenlos geopfert und zu diesem Zweck werden auch die deutschen Bürger noch heutzutage - ohne Skrupel - ausgebeutet.
Dabei ist der Abfluss deutschen Wissens in der Form von
Dokumenten, Technologien und Patentschriften
in die Richtung der USA keine neue Erfindung des deutschen Vereins
„Atlantik Brücke e.V.“.
Bereits am 25. August 1945 gab der 33. US - Präsident
Harry S. Truman die Executive Order 9604
heraus, in der festgelegt wurde, wie mit den deutschen
Dokumenten, Technologien und Patentschriften
zu verfahren sei. Die Machthaber in den USA wollten sich blitzschnell einen Überblick verschaffen, inwieweit die wertvollen Unterlagen für die US - Wirtschaft Verwendung finden konnten.
Zwei Monate später, im Oktober 1945 fand in den USA die erste Konferenz statt, die sich mit der systematischen Beschaffung und Auswertung von deutschen Dokumenten befasste.
Diese so genannte
„German Document Conference“
war hochkarätig besetzt, was noch heute verdeutlicht, wie eminent überlebenswichtig der systematische Datenklau für die USA war und ist.
Teilnehmerliste der Datenklau - Konferenz:
1.
War Department General Staff.
2.
United States Forces / European Theater.
3.
Third US - Army / EMD Eastern Military District.
4.
United States Forces / Austria.
5.
United States Naval Forces / Europe.
6.
Office of Military Government for Germany / Director of Intelligence.
7.
London Military Document Center.
Zusätzlich nahmen diverse Vertreter von untergeordneten britischen und amerikanischen Behörden - als so genannte Beobachter - an der allgemeinen Datenklau - Konferenz teil.
Das ungewöhnliche Szenario lässt überdeutlich erkennen, dass die westlichen Siegermächte,
USA aber auch England,
ein gesteigertes Interesse daran hatten, wissenschaftliche und technische
Dokumente und Patentschriften
zusammenzutragen und gezielt zu ihrem Vorteil auszuwerten.
Den US - Mächtigen ging es ausschließlich um die Erlangung von
Technologie und Wissen
der besiegten
deutschen Bürger.
Dafür war den Siegern
jedes Mittel, jeder nur denkbare Aufwand recht und vertretbar.
Bereits ab November 1945 machte sich die zuständige US - Behörde
OTS
Office of Technical Services
an die Arbeit und begann mit der Mikroverfilmung von mehr als 10 000 Tonnen sichergestellter Dokumente.
Einige deutsche Historiker versuchten, quasi vergeblich, ab den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts die Anzahl der erbeuteten
Dokumente, Technologien und Patentschriften
qualitativ sowie quantitativ zu bestimmen, die durch den gigantischen Datenklau nach dem Ende des 2. Weltkrieges aus Deutschland herausgebracht worden waren.
Die groben Schätzungen der Geschichtswissenschaftler lagen zwischen
250 000 und 500 000
Dokumenten, Technologien und Patentschriften,
die durch die USA erbeutet werden konnten.
Nach der Freigabe der geheimen OTS - Dokumente aus dem
NARA
National Archives and Record Administration
weiß die Welt seit dem Jahr 2005, dass die Anzahl der ehemals deutschen Patente die horrende Zahl von
750 000
- in Worten: siebenhundertfünfzigtausend -
übertrifft.
Die Anzahl der erbeuteten und nutzbaren deutschen
Technologien und Patentschriften,
wird in einem Schreiben von der
TIID
Technical Industrial Intelligence Division,
vom 21. April 1947, an die US - Firma Hammill und Gillespie von dem „fleißigen“
TIID - Mitarbeiter Joseph T. Mayer
mit
750 986
angeben.
Die akkurate Zahlenangabe wird nur noch getoppt durch die Mitteilung an das
US - Unternehmen Hammill und Gillespie, dass mit Zahlung pro Kopie in der Höhe von
20 Cent
die deutschen Unterlagen für amerikanische Bürger und Unternehmen uneingeschränkt zur Verfügung stehen.
So preiswert werden
Technologie und Wissen
von
deutschen Bürgern und deutschen Unternehmen
hoffentlich niemals wieder zu erhalten sein.
Bei genauer Durchleuchtung der amerikanischen Unterlagen fällt sofort auf, dass sich die damaligen Datenklauer schwerpunktmäßig mit dem Thema Technik und Forschung aus den Bereichen:
1.
Automobilbau,
2.
Bergbau,
3.
Bekleidungsindustrie,
4.
Chemie- und Pharmazieindustrie,
5.
Flugzeug- und Raketenbau,
6.
Maschinenbau
7.
Treibstoffindustrie
beschäftigten.
Dabei waren die so genannten
„Geheimpatente“
von ganz besonderem Interesse.
Selbst für die DRSB - Spezialisten ist es erstaunlich, nach 68 Jahren in Erfahrung zu bringen, wie weit die deutsche Grundlagen - Forschung schon in den vierziger Jahren des vorigen Jahrhundert fortgeschritten war.
Angeblich amerikanische Erfindungen, die den Europäern Jahrzehnte später als Produkte angeboten wurden, basieren ohne jeden Zweifel auf den erbeuteten deutschen Unterlagen.
Ob nun zum Beispiel
Computer, Solartechnik, Raketenantriebe oder Quarzuhren,
um nur ein paar wenige Produkte zu nennen, alles geht auf die systematische deutsche
Grundlagen - Forschung zurück.
Es gibt immer zwei Versionen von einer geschichtlichen Entwicklung:
Die Offizielle,
meist verlogene und einseitig verdrehte
und
die Geheime,
in der die wahren Ereignisse und Ursachen festgehalten und verzeichnet sind.
Die Öffnung der amerikanischen Archive gewährt uns erst heute tiefere Einblicke in die wahren Absichten der USA.
Sie zeigen aber gleichzeitig eindeutig
die Wege auf, wie man sich zukünftig davor wirksam schützen kann.
Die Analyse der US - Dokumente zeigt allen Bürgern in Europa:
Deutschland
geht nicht an geistiger Armut oder totalitären Systemen zugrunde, sondern
vermutlich nur am hündischen Kriechen seiner heutigen Politiker
wegen falsch bewerteter vermeintlicher Zweckmäßigkeiten.
Es kommt deshalb darauf an, in den nächsten Jahren
wirtschaftliche Rahmenbedingungen für das Gemeinwohl aller europäischen Bürger zu schaffen, denn bekanntlich ist der älteste Fluch der Menschheit die Gier nach dem Geld.
DRSB
Wir kämpfen seit 20 Jahren mit der Stimme der Demokratie
für
einen modernen Sozialstaat,
sichere, langfristige Arbeitsplätze,
sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,
sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,
und für
korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.