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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Andreas Kallen Hans - Josef Leiting

Düsseldorf, den 18. Juni 2008

 

 

Die Nachwehen der US - Kriege
- Teil 29 -

 

Imperium Americanum

 

Von allen Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen sind die

 

tagesthemen der ARD sowie das heute journal des ZDF

 

mit Abstand die wichtigste Informationsquelle für die meisten Deutschen.

 

Allein diese beiden Nachrichtenmagazine rechtfertigen in den Augen vieler Bürger die GEZ Gebühr.

 

Wenn also Nachrichten aus aller Welt die selektierenden und kritischen Augen von

 

Tom Buhrow oder Claus Kleber

 

passiert haben, dürfen sie auch über deutsche Bildschirme flimmern.

 

Nun waren die erfahrenen Medienfachleute beide als Korrespondenten in den USA tätig, wo sie sicherlich vertiefend die amerikanische Mentalität kennen lernen konnten.

 

Durchleuchtet man über eine Zeitachse von drei Jahren die Aussagen der beiden Medienprofis über die USA, stellt man eine äußerst pro - amerikanische Haltung fest.

Da wird es für die meisten Deutschen verständlich, dass nur äußerst spärlich in den ARD- und ZDF - Medienberichten über die katastrophalen Zustände von nordamerikanischen

 

Elektrizitäts- und Wasserwerken,

Kraftwerken und die Stromnetze,

Brücken- und Tunnelsysteme,

U - Bahnnetze

sowie über marode

Verkehrswege

 

schonungslos offen berichtet wird.

 

Eine solche Berichterstattung würde das aufgesetzte und überzogene US - Medien - Bild von

Glanz und Glimmer

 

nachhaltig zerstören, denn die privaten US - Investoren sind ausschließlich an der Ausbeutung und nicht am Auf- und Ausbau einer funktionierenden Infrastruktur interessiert.

 

Soziales Denken oder gar kollektive Verantwortung sind diesen „Heuschrecken“ fremd.

 

Elektrizitäts- und Wasserwerke,

Kraftwerke und die Stromnetze,

Brücken- und Tunnelsysteme,

U - Bahnnetze

sowie die meisten

Verkehrswege

 

sind hoffnungslos veraltet, verrottet und dauerhaft überlastet. Schäden passieren deshalb im Minutentakt und werden selbst von den lokalen US - Medien regelrecht unter den Teppich gekehrt.

 

Nur wenn wieder einmal eine gewaltige Explosion New York erschüttert, wie es am 18. Juli 2007 der Fall war und auf der berühmten Fifth Avenue ein riesiger Krater entsteht, können selbst

 

Tom Buhrow oder Claus Kleber

 

solche Nachrichten nicht ungeschehen machen und müssen darüber in ihren Sendungen berichten.

 

Es war damals zwar kein Terroranschlag sondern „nur“ ein „antikes“ unterirdisches Dampfrohr aus dem Jahr 1924. 

 

„Bei uns in Deutschland undenkbar“,

 

werden wahrscheinlich noch viele Deutsche sofort vermuten, denn sie kennen die wahren Absichten der neoliberalen deutschen Politiker und einiger extrem

pro - amerikanischer deutscher Professoren nicht.

 

Internationale Experten befürchten, dass der Großteil der öffentlichen US - Infrastruktur, die hauptsächlich in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts erstellt wurde, in kürze vollständig kollabiert.

 

Ausreichende Finanzmittel für

flächendeckende Sanierungen sind in den USA nicht vorhanden.

 

Auf den US - Autobahnen sind bis Ende 2007 insgesamt auf mehr als

 

330.000

( in Worten: dreihundertdreißigtausend )

 

Highwaykilometern gefährliche Schlaglöcher oder gänzlich weggeplatzter Asphalt festgestellt worden.

 

Die dadurch entstandenen und erfassten Reparaturkosten an Fahrzeugen betrugen rund

 

54 Milliarden US - Dollar

und belasteten viele private US - Haushalte völlig unnötig.

 

Auch so etwas bezeichnet man als

 

american way of life,

 

über den aber weder in den US - Medien noch in Hollywood - Filmen nur das Geringste zu sehen ist.

 

Trotzdem erkennen immer mehr Menschen in der Welt, dass die USA im Inneren total morsch und verfault sind und hoffen darauf, dass auch die US - Bürger die Realität erkennen und begreifen lernen.

 

Welcher Deutsche

hätte 1890 gedacht, dass achtundzwanzig Jahre später der erste Weltkrieg für Deutschland verloren wird und das deutsche Kaiserreich auf Nimmerwiedersehen verschwindet?

 

Welcher Westeuropäer

hätte 1990 vermutet, dass Europa zu einer politischen Einheit zusammen findet?

 

Welcher Devisenspekulant

hätte im Jahr 2000 darauf gewettet, dass der

US - Dollar

als weltweite Leitwährung ausgedient hat?

 

Welcher US - Bürger

hätte Anfang 2008 geglaubt, dass sein Land bereits im Jahr

2013

den finalen wirtschaftlichen Kollaps erleiden kann?

 

Die Antwort auf alle Fragen ist einfach:

 

Niemand!

 

Solche und vergleichbare Entwicklungen in der Geschichte kommen in den meisten Fällen unangemeldet und für die Betroffenen völlig überraschend, obwohl es in allen Fällen vorher ausreichend Warnhinweise gegeben hat.

 

Auch das US - Imperium wird über kurz oder lang den inneren Zerfall und den damit verbundenen Abstieg nicht mehr verhindern können.

 

Selbst die hypermodernen US - Militärsysteme sowie die perfiden Abhörmethoden der US - Geheimdienste

 

Echolon und Enfol

 

können die strukturellen Schwächen der USA nicht mehr überdecken.

 

Tief vergrabenen im Innersten ihrer Herzen

wissen das auch die US - Präsidentschaftskandidaten.

 

Das zurzeit aggressivste, politisch vermeintlich demokratische System der westlichen Welt, das

 

Imperium Americanum

 

wird sich mit einem großen wirtschaftspolitischen Knall von der großen Weltbühne verabschieden.

 

Höchstwahrscheinlich wird dann die letzte pro - amerikanische Stimme des deutschen Professors

Hans Werner Sinn

 

vom IFO - Institut zu hören sein, die verzweifelt ruft:

 

Das ist aus meiner wissenschaftlichen Sicht völlig unmöglich“.

Auch die von

Hans Werner Sinn

 

angestoßene unsägliche Debatte über den radikalen Ab- und Umbau des deutschen Sozialstaates wird dadurch vermutlich für immer verstummen.

 

 

 

             

 

DRSB

 

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