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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Andreas Kallen Hans - Josef Leiting

Düsseldorf, den 05. Juli 2008

 

 

Die Nachwehen der US - Kriege
- Teil 31 -

 

Wann platzt die US - Dollar - Bombe?

 

In einer sonntäglichen Fernsehansprache am 15. August 1971 erklärte der damalige

US - Präsident

Richard Nixon

 

seinen Bürgern und der Welt die Aufhebung der Golddeckung des US - Dollars.

 

Mit dieser Nixon - Erklärung erlosch die Verpflichtung der USA, internationale

 

US - Dollarguthaben,

 

zu dem damals gültigen Umtauschsatz von 35,00 US - Dollar pro Feinunze Gold, einzutauschen.

 

Der überraschende Abschied von der Golddeckung wurde zwingend notwendig, da die USA bereits seit 1969 nicht mehr in der Lage waren, US - Dollar mit Gold zurückzukaufen.

 

Zur Aufrechterhaltung der ökonomischen US - Vorherrschaft auf den Weltmärkten entwickelten die trickreichen US - Politiker das Märchen von der Pseudowährung des noch heute so bezeichneten

 

Petro - Dollar.

Was auch immer die Mächtigen in Washington damit beabsichtigten, es ging voll in die Hose, denn die in den Jahren 1972 und 1973 zwischen der USA und Saudi - Arabien getroffenen Vereinbarungen, dass  das saudische Königshaus nur noch US - Dollar für Erdöllieferungen akzeptieren sollte und dadurch dem

 

Petro - Dollar

 

Stabilität verleihen konnte, wurde schon 1974 mehrfach unterlaufen.

 

Solange der US - Dollar eine akzeptierte Pseudo - Währung im internationalen Erdölgeschäft darstellen konnte, war es den USA möglich andere Staaten währungstechnisch zu dominieren.

 

US - Dollar konnten zwar in Erdöl getauscht werden, aber mit der Einführung des Euro brach auch diese Hoffnung der USA vollständig zusammen.

 

Als dann auch noch Saddam Hussein im Jahr 2000 für irakisches Erdöl Euro verlangte, begann der unaufhaltsame Abstieg des US - Dollar. Die Verärgerung der USA ist hinreichend bekannt:

 

Der Irak wurde über Nacht zum bösartigen Schurkenstaat erklärt.

 

Unter der zynisch sinnverdrehten Bezeichnung

 

Operation Iraqi Freedom

 

wurde nach der bewährten politischen US - Methode

 

shock and awe

- Schock und Abschreckung -

 

der souveräne irakische Staat im Jahr 2003 überfallen und militärisch vollkommen platt gemacht.

 

DRSB - Leser kennen diese seltsame und brutale Art des politischen Handelns, denn die Schatten von

Hiroshima und Nagasaki

 

liegen erneut auch über dieser US - Aktion.

 

Dem US - Dollar half auch diese Piratenaktion nicht aus der Krise.

 

Da man seit Jahrzehnten in den USA wesentlich mehr konsumiert, als die auf banale Dienstleistung geschrumpfte US - Wirtschaft jemals leisten konnte oder können wird, verfällt der US - Dollar zusehends mit hoher Geschwindigkeit, quasi von Tag zu Tag.

 

Der ungezügelte US - Konsumrausch in Verbindung mit dem ungebremsten asiatischen Exportwahn entwickelt sich zu einer brisanten Mischung.

 

Einerseits werden zum Beispiel chinesische Waren in den USA äußerst billig angeboten, andererseits erzielt China durch den florierenden Handel mit den USA unüberschaubare Überschüsse.

 

Alleine schon das chinesisch - amerikanische Handelsdefizit reicht aus, dem US - Dollar für alle Zeiten den Rest zu geben.  

 

Doch keine voreilige Panik!

 

Die chinesischen Politiker handeln vermutlich überlegt und weise, so dass davon auszugehen ist, dass sie einen, aus ihrer Sicht noch wichtigen Absatzmarkt für ihre Produkte, nicht durch einen finalen

 

US - Dollar - Crash

 nachhaltig vernichten würden.

 

Auch eine Einstufung zum Schurkenstaat durch US - Politiker müssen die Chinesen in absehbarer Zeit nicht befürchten, genauso wenig wie einen Überfall durch die

US - Armee.

 

Seit dem Ende des 2. Weltkrieges sind den US - Wirtschaftswissenschaftlern diese Ursachen und Wirkungszusammenhänge bekannt und bewusst.

 

Anstatt ihre Wirtschaftssysteme auf Vordermann und Leistung zu trimmen, forcierten die US - Politiker den bequemeren Weg des globalen Geldeinsammelns über Fondssysteme. Ein solcher Finanzweg erschien den Mächtigen in den USA gefahrloser, als die Abwicklung über leichter zu kontrollierende Banksysteme.

 

Die profanen Fondssysteme funktionierten auch jahrelang nach dem gleichen Prinzip:

 

Von privaten Haushalten wurde Geld eingesammelt,

mit dem dann lukrative und reiche Unternehmen gekauft wurden,

die man nach dem Erwerb in den meisten Fällen

wie einen Schellfisch ausnahm und weiterverkaufte.

 

Erst als die eingepflegten Geldmengen von den privaten Haushalten nicht mehr ausreichten, das schwache US - Wirtschaftssystem auf Dauer zu stabilisieren, mussten auch weltweit Banken und Versicherungsgesellschaften, die bis dahin das Geld ihrer Kunden seriös und konservativ angelegt hatten, für die US - Fondsabenteuer erwärmt werden.

 

Bekanntlich waren Bank- und Versicherungsmanager nicht sehr risikofreudig, so dass man ihnen etwas besonders Vertrauenswürdiges präsentieren musste, wenn man an das große gelangen Geld wollte.

 

Dass bekanntlich Geld ebenso erfinderisch wie gierig machen soll, wissen auch die Mächtigen in den USA.

 

So war es für Systemspezialisten nicht weiter verwunderlich, dass im Jahr 1997 die amerikanischen Wissenschaftler

 

Robert Merton und Myron Scholes

 

gemeinsam den Nobelpreis für Ökonomie erhielten.

 

Diese neuen

 

Helden der Finanzwelt

wollten der Welt Glauben machen, dass mit ihren Systemtheorien eine wissenschaftlich berechenbare Einschätzung finanzieller Risiken möglich sei.

 

Die Fondsgesellschaft der neuen Finanzhelden schoss ab wie eine Rakete. Bedauerlicher weise stellte sich schon ein Jahr später heraus, dass der Nobelpreis der beiden Finanzjongleure keinerlei Sicherheit für die Kapital - Anleger bot.

 

Die Fondsgesellschaft

LTCM

Long Term Capital Management

 

kollabierte bereits im Jahr 1998 und hätte bei einem Zusammenbruch unermessliche Wirtschafts - Schäden in der ganzen Welt verursacht.

 

Aus diesem Grund organisierte die amerikanische Notenbank eine gigantische Hilfsaktion, sonst wäre höchstwahrscheinlich bereits damals schon die US - Finanzkrise ausgelöst worden.

 

Der Mythos der US - Fondsgesellschaften war trotzdem gebrochen, obwohl es ihnen noch bis zum Jahr 2007 gelungen ist Gutgläubige abzuzocken.

 

Die Weiterungen der aktuellen US - Finanzkrise führen dazu, dass zahlreiche

US - Fondssysteme mit ungeheueren Geldmengen aus der Pleitefalle herausgekauft werden sollen.

 

Besonders so genannte

 

Hedgefondssysteme

 

unterliegen einem erhöhten Risiko und könnten bei einem plötzlichen Sterben weltweit Banken sowie auch Versicherungsgesellschaften erheblich gefährden.

 

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ( USA ) kracht es seit mehreren Monaten an allen nur denkbaren Ecken und Enden.

Die jahrelang aufgebauten

 

Finanztraumwelten im Hollywoodstil

 

zerplatzen nach und nach wie Seifenblasen, so dass die ungute Entwicklung, selbst von Berufsoptimisten, nur als Vorbote von noch größeren Finanz - Desastern gesehen werden. 

 

Kurioser Weise kaufen hauptsächlich die westeuropäischen Zentralbanken zurzeit überschüssige

US - Dollar - Bestände

 

gezielt auf und legen die Gelder in den USA an, wohl wissend, dass im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, Zinsgewinne nur begrenzt zu erwirtschaften sind.

 

Möglicherweise stecken hinter dieser völlig unsinnigen Rettungsaktion auch die Mitglieder der Geheimlogen der europäischen

 

Atlantik - Brücken - Vereine.

 

Der deutsche Verein wurde 1952 gegründet. Laut der harmlosen Satzung lediglich ein

 

Verein zur Förderung der Freundschaft

und des Verständnisses für Deutschland in anderen Staaten“.

 

Seit seiner Einrichtung ist diese Verbindung Sprungbrett für ungezählte Karrieren in Parteien, Presse, Wirtschafts - Konzernen und Lobbygruppen mit unterschiedlicher Ausrichtung.

 

Das Platzten der

US - Dollar - Bombe

 

werden auch die deutschen Mitglieder der Atlantik - Brücke nicht verhindern können, obwohl sich einige sehr stark dafür einsetzen noch mehr Geldmittel in die USA zu pumpen.

 

In nicht kontrollierbaren westeuropäischen Publikationen tauchen sogar schon vereinzelt die Forderungen auf, die Mitglieder dieser dubiosen Geheimloge, nach der bereits begonnenen Abkühlung der europäisch - amerikanischen Pseudofreundschaft, in

so genannte

Brain - Camps

 

zu integrieren um ihnen die Gelegenheit zu bieten, ihr Gedankentum wieder für das Kollektiv sozialpolitisch verträglicher auszurichten.

 

Alleine schon aus humanitären Gründen lehnt der DRSB e.V. solche Gedankenspiele rundherum ab.

 

Es ist wesentlich wichtiger, wirtschaftliche Zustände in Deutschland zu schaffen, die auf die Bürger zugeschnitten sind und ihnen eine Nutzmehrung garantieren.

 

Die Zerbröselung der US  Wirtschaft ist ohnehin nicht mehr aufzuhalten und wird auch durch regelmäßige deutsche Geldinfusionen nicht länger am Leben zu halten sein.

 

Was die Situation tagtäglich wesentlich verschärft, ist die Tatsache, dass die boomende chinesische Wirtschaft alles erdenkliche in die USA liefern, was die US - Bürger begehren.

 

Die USA stellen China dafür Schuldverschreibungen aus, die schon heute das amerikanischen Bruttosozialprodukt übersteigen und selbst in den nächsten 20 Jahren nicht wird erwirtschaften können.

 

China kann also in aller Ruhe abwarten bis es die Rechnung eines Tages präsentieren wird.

 

Die verblüffende Entwicklung der USA ist der rasante Abstieg zum weltweit größten Schuldnerland.

 

Europäische Politikwissenschaftler befürchten deshalb heiße

Währungs- oder Wirtschaftskriege, denn bei genauer Durchleuchtung ist der Irakkrieg, zum vermeintlichen Schutz des

Petro - Dollars,

eigentlich im Kern ein

Währungskrieg.

 

Insofern ist die US - Dollar - Bombe bereits 2003 geplatzt.

 

             

 

 

DRSB

 

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