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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

„Die Nachwehen der US - Kriege“

- Teil 4 -

 

von

Udo Johann Piasetzky

Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.

und

Rechtsanwalt Andreas Kallen

Vorsitzender der Rechtskommission des DRSB e.V.

und

Steuerberater Hans - Josef Leiting

Vorsitzender der Rentenkommission des DRSB e.V.

 


Meerbusch, den 24. August  2007

 

55 Millionen Tote waren die Horror - Bilanz

des bisher mörderischsten Unternehmens der Weltgeschichte.

 

Nach widersprüchlichen Angaben von Zeitzeugen nahm sich

 

Adolf Hitler

 

im Führerbunker der Reichskanzlei in Berlin, am 30. April 1945, wahrscheinlich in der Zeit zwischen 15:00 und 16:00 Uhr das Leben.

 

Vorher soll der Diktator noch zu seinem Kriegsarchitekten Albert Speer gesagt haben:

 

Zitat

„Wenn der Krieg verloren geht,

wird auch das deutsche Volk verloren sein“.

Zitat Ende.

Adolf Hitler war bekanntlich kein Hellseher, so dass man ausschließen kann, dass er mit der Aussage vorausgesehen hätte, was die alliierten Siegermächte, besonders die USA mit dem besiegten Deutschland anstellen sollten.

 

Der Brite Churchill und der Amerikaner Roosevelt erklärten bereits 1941, dass es ihr Ziel sei, die Nazityrannei endgültig für alle Zeiten zu zerstören.

 

Am 24. Januar 1943 forderten die beiden alliierten Politiker die bedingungslose Kapitulation des Deutschen Reichs.

 

Der russische Diktator Stalin schloss sich den unmissverständlichen Forderungen von Churchill und Roosevelt an.

 

Am 07. Mai 1945 um 02:41 Uhr unterzeichnete Generaloberst

 

Alfred Jodl

 

auf Anweisung von Admiral Dönitz in Reims die Kapitulationsurkunde.

 

Die Generäle

 

Wilhelm Keitel und Hans - Jürgen Stumpff

 

sowie der Admiral

Hans - Georg von Friedeburg

 

unterzeichneten auf Anweisung des US - Generals Eisenhower, im Hauptquartier der sowjetischen Streitkräfte in Berlin - Karlshorst, am 09. Mai 1945 um 00:16 Uhr die Kapitulationsurkunde für alle Wehrmachtsteile.

 

Die so genannte Regierung Dönitz blieb noch - ohne jegliche Befugnisse - bis zum 23. Mai 1945 im Amt.

 

Danach wurde die letzte Regierung im Deutschen Reich mit allen Militärstäben in Flensburg von britischen Spezialkräften verhaftet.

 

Was sich damals ereignete war kein Waffenstillstand und auch keine militärische Übergabe im herkömmlichen Sinn.

 

Das war, wie von

 

Churchill, Roosevelt und Stalin

 

seit 1943 immer wieder gefordert, eine bedingungslose Kapitulation.

 

Deutschland musste sich, so der Wortlaut der Kapitulationsurkunde,

 

>allen Forderungen,

die jetzt oder später auferlegt werden, ohne Vorbehalte unterwerfen.<

 

Ab Mai 1945 gab es somit keine deutsche Staatsgewalt mehr.

 

Nach einem verheerenden Krieg und einer doktrinären nationalsozialistischen Gleichschaltungspolitik glich Deutschland einer wirtschaftlichen und kulturellen Wüste.

 

Seit 12 Jahren hatte es keine demokratische Öffentlichkeit mehr gegeben.

 

Als sich

 

Churchill, Roosevelt und Stalin

 

Anfang Februar 1945 in Jalta trafen, waren die Ängste und das Misstrauen gegen die Russen von Seiten der Amerikaner, wie auch teilweise der Briten angewachsen.

 

Die Rote Armee stand schon auf deutschem Gebiet an der Oder und bereitete sich auf den Sturm auf Berlin vor.

 

Der russische Diktator Stalin hielt sich bis zuletzt an den Nichtangriffspakt, den er im Frühjahr 1941 mit dem japanischen Außenminister Matsuoka geschlossen hatte.

 

Dieses korrekte vertragstreue russische Verhalten stieß auf heftige amerikanische Kritik. Roosevelt hätte es womöglich lieber gesehen, wenn die Rote Armee vertragsbrecherisch  zusätzlich über Japan hergefallen wäre.

 

Es ist wenig bekannt und deutsche Medien vermeiden noch heute darüber sachlich zu berichten, dass sich der russische Diktator an die im Oktober 1944 in Moskau vereinbarte Regelung hielt, ein ausbalanciertes Gleichgewicht der Mächte herzustellen.

 

Winston Churchill machte damals Stalin auf einem „Blatt“ Papier den informellen Vorschlag, Europa prozentual nach so genannten „Einflusssphären“ aufzuteilen.

 

90% russischen Einfluß in Rumänien,

80% russischen Einfluß in Bulgarien und Ungarn,

50% russischen Einfluß in Jugoslawien

und

10% russischen Einfluß in Griechenland.

 

Der Brite ging davon aus, dass England nach dem 2. Weltkrieg als souveräne Weltmacht im Konzert der „Großen“ würde mitreden darf.

 

Aus Sicht der Briten haben sich die Vorstellungen von Winston Churchill bis heute nicht erfüllen lassen.

 

Die Russen haben sich sehr lange

an den „Churchill - Aufteilungsschlüssel“ gehalten.

 

Dies zeigt zum Beispiel die sowjetische Zurückhaltung im griechischen Bürgerkrieg zwischen Juni 1946 und Oktober 1949.

 

Dass das Churchill - Papier mit der Billigung der USA quasi bereits im Oktober 1944 die späteren Gebiete des Warschauer - Paktes festlegte, wird von amerikanischen Politikern noch heute ausgeblendet und unter den Tisch gekehrt.

 

Auch wollten sich die Russen an die im November 1943 in Teheran vereinbarte Aufteilung des Deutschen Reiches in 3 Besatzungszonen mit einer gemeinsamen Verwaltung halten.

Gemäß der Teheran - Vereinbarung sollte das besiegte Deutschland als ein Staatsgebilde bestehen bleiben und als souveräner „neutraler“ Staat die Möglichkeit bekommen sich in Europa als demokratisches System zu beweisen.

 

Glaubt man den amerikanischen Darstellungen, so hielt der damalige

US - Präsidentenberater

 

Harry L. Hopkins

 

in seinen Berichten folgendes fest:

 

Die Russen haben bewiesen, dass sie vernünftig und weit blickend sein können und weder der Präsident noch irgendeiner von uns zweifelte im Geringsten daran, dass wir mit ihnen leben und friedlich auskommen könnten bis in absehbare Zukunft.

 

Marschall Stalin sowie die Sowjetführer wünschen sich mit den Demokratien in Europa in Gleichheit und ehrenhafter Freundschaft zu leben.

 

Ein neutrales und demokratisches Deutschland wäre erstrebenswert.

 

Die Verabredungen über eine Neuausrichtung und Neugestaltung der Nachkriegswelt mussten sich aber noch in der Realität bewähren.

 

Bereits die erste Bewährungsprobe scheitere kläglich am vermeintlichen Führungsanspruch der USA.

 

Auf der Konferenz von Teheran im Jahr 1943 stimmte der Diktator Stalin dem Vorschlag Roosevelts zu, einen globalen Frieden durch eine neu zu gründende Weltorganisation zu sichern.

 

Unerwartete Schwierigkeiten begleiteten schon die Vorbereitungen zu der Gründungskonferenz der so genannten „Vereinten Nationen“, die am 25. April 1945 in San Francisco begann.

 

Roosevelt wollte das Projekt „UNO“ nach rein amerikanischen Vorstellungen und Grundsätzen ausrichten.

Für den russischen Diktator Stalin sollte die „UNO“ den Sicherheitsinteressen aller Staaten in der Welt dienen.

 

Die „UNO“ blieb aber nicht das einzige amerikanische Projekt, das für die Russen zu Irritationen führen sollte.

 

Im Unterschied zu den

 

Amerikanern und Briten

 

waren die Russen auf eine Nachkriegszeit in Deutschland gut vorbereitet.

 

Bereits im Herbst 1944 hatten die deutschen KPD - Mitglieder, die im Moskauer Exil lebten, mit russischer Hilfe ein antifaschistisches Programm ausgearbeitet.

 

Das Aktionsprogramm

 

Block der kämpferischen Demokratie

 

sollte die sachliche Basis des von den Russen geplanten und angestrebten Aufbaus einer antifaschistischen - demokratischen Ordnung in Deutschland werden.

 

Mit dem Basisprogramm sollte die

 

„Einheit der Arbeiterklasse“ sowie ein „demokratisches Volksregime“

 

in Deutschland erstehen.

 

264 Mitglieder einer Kadertruppe wurden bereits im Januar 1944 ausgesucht und für einen Einsatz im Nachkriegs - Deutschland vorbereitet.

 

Die Einsatzgruppen

 

Ackermann für Dresden, Sobottka für Schwerin und Ulbricht für Berlin

 

waren verantwortlich für den Aufbau einer neuen demokratisch zu legitimierenden Verwaltung.

 

Einiges von den Strukturen, die sich später in der sowjetisch besetzten Zone und der DDR herausbildeten, ist auf das Moskauer Aktionsprogramm zurück zu führen.  

 

Denn schon aus den Gründen der zu erwartenden Reparationszahlungen hatte der russische Diktator Stalin ein sehr großes Interesse daran, die Einheit von Deutschland zu wahren. 

 

Anton Ackermann, Gustav Sobottka wie auch Walter Ulbricht

 

setzten alles daran, möglichst schnell eine funktionierende kommunistisch geprägte Verwaltung aufzubauen.

 

Bevor sich Amerikaner und Briten einigermaßen darüber im Klaren waren, was sie denn mit dem besiegten Deutschland anfangen sollten, wurden bereits in der sowjetisch besetzten Zone wöchentliche Schulungen für Parteimitglieder und Verwaltungsbeamte abgehalten.

 

Mit ungläubigem Erstaunen beobachteten amerikanische und britische Spezialagenten wie die Ostspezialisten

 

Anton Ackermann, Gustav Sobottka und Walter Ulbricht

 

innerhalb weniger Monate funktionstüchtige Verwaltungssysteme installiert hatten.

 

Die einstimmige Meinung der Geheimdienstler lautete:

 

Alles deutet darauf hin,

dass eine zivile Verwaltung in Deutschland

fast ausschließlich kommunistisch ausgerichtet sein wird.

   

Dieser Prozess wurde damals von einer

 

pro - sowjetischen Stimmung

begleitet, die sich seit den Sommermonaten im Jahr 1945 bei vielen Bürgern breit machte.

 

Die pro - sowjetische Stimmung entstand sehr schnell nach der Kapitulation aufgrund der extrem rigiden amerikanischen

 

Direktive JCS 1067

 

vom 26. April 1945, die der Militärregierung vorschrieb, dass Deutschland nicht zum

 

Zwecke seiner Befreiung

sondern als

besiegter Feindstaat

zu betrachten sei.

 

Die Direktive JCS 1067 war ein perfider Ausfluss des amerikanischen

 

- Programms zur Verhinderung

der Auslösung des Dritten Weltkriegs durch Deutschland -

 

das von dem US - Finanzminister

 

Henry Morgenthau

 

mit der Devise ausgegeben wurde:

 

Germanys´s road to peace leads to the farm

- Deutschlands Weg zum Frieden führt zum Bauernhaus -.

 

Henry Morgenthau wollte die westlich besetzten Zonen „ent - industrialisieren“ und Westdeutschland zum reinen Agrarland machen.

 

Isaac Deutscher

 

war damals Reporter für den britischen Economist und berichtete über einen energischen Aufbauwillen in der sowjetisch besetzten Zone.

 

Zitat

Nachdem der Anfall destruktiver Rachsucht jetzt

fast vorüber zu sein scheint, ist die russische Militärregierung bemüht, Nägel mit Köpfen zu machen und das, was von Ostdeutschland übrig geblieben ist, wieder in Ordnung zu bringen.

Zitat Ende.

 

Die sowjetisch besetzte Zone verfügte über ein weitaus qualifizierteres Besatzungspersonal als die westlichen Zonen.

 

Nicht nur

Isaac Deutscher

 

war davon überzeugt, dass die damalige Sowjetunion für den Wiederaufbau Deutschlands der bessere Partner sein würde.

 

Die pro - russische Grundstimmung bei den deutschen Bürgern verärgerte die amerikanischen Besatzer so sehr, dass auch in ihrem Lager ein Denkprozess in Gang gesetzt wurde.

 

Der Amerikaner

George F. Kennan

 

arbeitete sei 1944 an der amerikanischen Botschaft in Moskau.

 

Kennan wies schon im Vorfeld der Jalta - Konferenz darauf hin, dass es nach dem

2. Weltkrieg zu scharfen Interessengegensätzen zwischen Russland und den USA kommen würde.

 

George F. Kennan schlägt deshalb im Januar 1945 seinen Vorgesetzten vor, die Kooperation mit den Russen aufzugeben und Europa zwischen der Sowjetunion und den USA aufzuteilen.

 

Die in Potsdam 1945 getroffenen Vereinbarungen mit den Russen hält Kennan für abwegig und undurchführbar.

 

Kennan hält

„die Idee, Deutschland gemeinsam

mit den Russen regieren zu wollen, für Wahnsinn“.

 

Im Februar schickt der fleißige Botschaftsangehörige sein berühmt gewordenes langes Telegramm aus Moskau an das weiße Haus in Washington.

 

In achttausend Worten versucht Kennan auf seine Art und Weise die Politiker in Russland einzuordnen und zu beschreiben.

 

Kennan bezeichnet die Sowjetführung als

 

fanatisch entschlossen

und

unempfindlich für logische Vernunftgründe.

 

Die Russen würden nur die

 

„Logik der Stärke“

 

verstehen, die sie ständig spüren müssten.

 

Damit steht fest, dass die USA die Vereinbarungen mit Russland über einen neuen demokratischen neutralen Staat Deutschland vermutlich von Anbeginn nicht einhalten wollten.

 

Beeinflusst durch solche Berichte gelangte der amerikanische Präsident

 

Harry S. Truman

 

womöglich 1947 zu der Überzeugung, dass sich statt früherer Fronten im Krieg nun gegensätzliche politische Systeme und Kulturen von unterschiedlichen Staaten gegenüberstanden.

In einer Rede vor dem amerikanischen Kongress am 12. März 1947 verkündete Truman die neue außenpolitische Doktrin der USA.

 

Der US - Präsident teilte mit der Verkündung dieser heute so genannten

 

„Truman - Doktrin“

 

die gesamte Welt in zwei Lager und zog gleichzeitig die neuen Frontlinien für den

 

„Kalten Krieg“.

 

Das gab den Ausschlag dafür, dass die extrem rigide amerikanische

 

Direktive JCS 1067,

 

die bis zu diesem Zeitpunkt vorschrieb Deutschland als besetzten Feindstaat zu behandeln ersetzt wurde.

 

Mitte Juli 1947 schwenken die USA vollkommen um und machten eine vollständige Kurskorrektur mit der

 

Direktive JCS 1779.

 

Der kommandierende amerikanische General in Westdeutschland

 

Lucius D. Clay

 

erhielt den Befehl die Demontage von Industrieanlagen zu verlangsamen und den Lebensstandard der westdeutschen Bürger zu erhöhen.

 

Parallel sollte Clay dafür sorgen, dass die deutschen Bürger mehr Selbstverantwortung übernehmen können und in einer überschaubaren Länderstruktur ein Demokratiegebilde aufgebaut werden kann.

 

Hierzu erhielt der General zusätzliche Nahrungsmittel sowie wirtschaftliche Aufbauhilfen.

 

Unterstützt wurde Clay von Sondereinheiten des US - Geheimdienstes, die in Westdeutschland Netzwerke von US - Sympathisanten aus den Bereichen

 

Politik / Verwaltung, Gewerkschaften, Medien und der Wirtschaft

 

aufbauen sollten.

 

Lag der Schwerpunkt der Umerziehung der deutschen Bürger zuerst auf Politik, Verwaltung, Medien und Gewerkschaft so erkannte der US - Geheimdienst sehr schnell, dass besonders das kulturelle Leben in die Umerziehungs- und Demokratisierungsmaßnahmen einbezogen werden müßte.

 

Aus den sogenannten

 

„reference libraries“,

 

die ursprünglich einzig für das U.S.- Militärpersonal gedacht waren, entwickelten sich daraufhin binnen kurzer Zeit Informationszentren, die so genannten

 

Amerika Häuser,

 

die in den Jahren 1946 und 1947 offizieller Teil des amerikanischen

 

Umerziehungsprogramms

waren.

 

Der Name

„Amerika Haus“

 

war allerdings keine Wortschöpfung der amerikanischen Militärregierung, sondern das Ergebnis einer Umfrage unter den deutschen Bürgern, die Lesesäle und Veranstaltungen besuchten und sich gegen ungewohnte englische Begriffe wie

 

„American Library”

oder 

„United States Information Center”

aussprachen.

Auch die katholischen und evangelischen Kirchenstrukturen wurden verstärkt in das Umerziehungssystem mit eingebunden.

 

Das Konzept der umfassenden Umerziehung von deutschen Bürgern, war

 

> integral part of policies intended

to help develop a democratic form of government <,

 

wie es in der Direktive JCS 1779 niedergelegt war.

 

Bis 1949 unterstanden die Amerika Häuser der Militärregierung der amerikanischen Besatzungszone.

 

Bis 1951 wurden sie „betreut“ durch das

 

Office of the U.S. High Commissioner

- Büro des US - Hochkommissars -

 

und danach bis 1953 durch das US - Außenministerium.

 

Ab 1954 wurden sie Teil der neugegründeten

 

USIA

United States Information Agency.

 

Die politischen Ziele der Amerika Häuser im Rahmen der Langzeitumerziehung umfassten die Verbreitung von Information über die

 

„USA“ als „Welt- und Kulturmacht“,

 

die Demokratisierung der Bevölkerung und der staatlichen Strukturen

Westdeutschlands, die westdeutsche Einbindung in das westliche Bündnissystem und den Eintritt für ein vereintes und freies Europa.

 

„Windows to the West“

sollten die US - Standpunkte verdeutlichen und deutschen Bürgern die Augen öffnen.

Damit dürfte auch das

 

Märchen

der

Atlantik - Brücke e.V.

 

widerlegt sein, nachdem der Hamburger Bankier und Gründer der Atlantik - Brücke e.V.

 

Max Warburg

 

die Amerikaner angeblich davon überzeugen konnte, eine Demontage der deutschen Industrieanlagen zu unterlassen und für Wohlstand in Deutschland zu sorgen.

 

Eher stellt sich jetzt schon die Frage, ob Max Warburg nicht gezielt als Mitarbeiter des

US - Geheimdienstes sein Wirken in Westdeutschland entfaltete und sein Verein noch heute ein Baustein im US - Langzeit - Umerziehungsprogramm ist.

 

Berücksichtigt man die Schilderung der wahren Vorgänge in Deutschland, so klingen heute die Worte des damaligen US Außenministers Byrnes wie blanker Zynismus.

 

Zitat Byrnes

„Das amerikanische Volk will dem deutschen Volk

helfen, seinen Weg zurückzufinden zu einem ehrenvollen Platz unter den freien und friedliebenden Nationen der Welt“.

Zitat Ende.

 

Die Wahrheit sah und sieht noch heute gänzlich anders aus:

 

Die USA wollten nicht in die Lage kommen, das besetzte Deutschland über Jahre als Zuschussbetrieb finanzieren zu müssen, zumal die große Gefahr eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs von England zu erwarten war.

Außerdem wollten die USA von einem möglichen wirtschaftlichen Aufschwung in Westdeutschland partizipieren und suchten zusätzlich nach der Möglichkeit eine militärische Pufferzone in Mitteleuropa aufzubauen und kostengünstig zu erhalten.

Gezielt wurden die gutgläubigen Russen nicht nur durch den US - Marshallplan provoziert, so dass ihnen letztendlich nur die Isolation übrig blieb, die dazu führte, dass Deutschland in zwei Staaten aufgeteilt wurde.

 

Die eigentlich positive Absicht

des umstrittenen russischen Diktators Stalin,

Deutschland als einen Staat zu fördern und eine demokratische Grundordnung zu installieren, wurde mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt.

 

Mit der Hilfe der von den USA dominierten West - Presse gelang es, Jahr für Jahr eine Legende vom hilfreichen, selbstlosen und liebevoll besorgten Volk der Amerikaner aufzubauen.

 

Erst die Öffnung der russischen Archive

und einige amerikanische Indiskretionen lassen nach und nach das wahre Gesicht der Hegemonialmacht USA erkennen.  

Was bedeutet die USA heute noch für deutsche Bürger?

 

Corvette, Coca Cola, Burger King oder McDonalds?

 

Mit einer ironischen Untertreibung könnte das Fazit lauten:

 

Die Amerikaner

haben mehr als nur Kaugummi nach Deutschland gebracht.

Zum Beispiel auch

Altersarmut, Not und Elend.

Wer solch gute Freunde hat, braucht eigentlich keine Feinde mehr.

 

             

 

DRSB

 

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