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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Christian Hindahl Heinrich Sternemann

Düsseldorf, den 02. Oktober 2009

 

 

Die Nachwehen der US - Kriege 
- Teil 62 -

 

Nur 36 Wochen

Geht der Zauber so schnell zu Ende?

 

Barack Hussein Obama ist seit dem 20. Januar 2009 der 44. Präsident der Vereinigten Staaten.

Nur 36 Wochen

im Amt und schon wurde der amerikanische Visionär von der Brutalität der  erbarmungslosen Realität einholt.

Yes, we can“,

diese Botschaft trug ihn mit einer Hoffnungswelle nach Washington.

Der schöne Slogan grub sich in die Herzen und Köpfe der US - Bürger und löste weltweit Sympathie aus.

Erfahrene PR - Strategen haben es einfach im Blut, denn die erfolgreichen Slogans der vergangenen Jahre hatten nie mehr als 3 Wörter und maximal 4 Buchstaben pro Wort.

Nur 36 Wochen

nach den großen Hoffnungen hat der graue Alltag Barack Obama eingeholt und das Überraschende daran ist, dass die Mehrheit der Amerikaner seinen politischen Kurs als falsch einschätzt.

Nach nur 36 Wochen

sind die persönlichen Umfragewerte des Hoffnungsträgers im Umfragekeller und sogar wesentlich schlechter als die von George Walker Bush zur gleichen Zeit.

Nach nur 36 Wochen

nimmt täglich die allgemeine Zufriedenheit mit dem Präsidenten ab. Die Skepsis der

US - Bürger gegenüber Obama wächst vor allem wegen seiner Gesundheits- und Wirtschaftspolitik.

Der Anteil der US - Bürger, die noch daran glauben, er könne die wirtschaftliche Situation verbessern, ist um dramatische 28% gesunken. Quasi im Sturzflug.

Rund 76% der Befragten denken sogar bereits, dass ihr Präsident die Nöte und Sorgen der einfachen Amerikaner nicht begreifen kann und zu abgehoben ist.

In der 4. bis 13. Kalenderwoche 2009 glaubten noch 81% der Amerikaner, dass sie eine starke Führungspersönlichkeit im Amt hätten.

Nach nur 36 Wochen

weht Barack Obama der scharfe Wind der empörten Kritik ins Gesicht. Die Umfragewerte des US - Präsidenten so wie die Pläne zur Finanzierung seiner Gesundheitsreform fallen ins Bodenlose.

Den hoffnungsvoll verkündeten Reform - Zeitplan musste der 47-jährige Präsident bereits begraben und auch seine Konzepte für seine geplante Reichensteuer sind wie Seifenblasen zerplatzt.

Nach nur 36 Wochen

sind nach Kalifornien weitere 18 amerikanische Bundestaaten in der wirtschaftlichen Gefährdungszone, ohne dass der Präsident auch nur das geringste Positive bewirken könnte.

Nach nur 36 Wochen

haben die PR - Strategen des Präsidenten einen neuen Slogan gefunden:

„It is time“

[ es ist Zeit ]

lautet die neue Botschaft. Schon fragen sich viele enttäuschte Obama - Wähler wozu ist es Zeit?

Time to go“? „Time to act“?

Denn die von Barack Obama angestrebte Gesundheitsreform duldet kaum noch Aufschub.

Nach nur 36 Wochen

sind rund 46 Millionen US - Bürger immer noch nicht krankenversichert und bleiben krank, weil sie die teuren Ärzte nicht bezahlen können.

Nach nur 36 Wochen

werden wichtige Themen regelrecht zu Tode diskutiert und nerven den dünnhäutig gewordenen Präsidenten.

Nach nur 36 Wochen

scheint sich der mächtigste Mann der Welt innenpolitisch schwer verhoben zu haben. Die milliardenschweren staatlichen Rettungspakete verpuffen im Niemandsland der amerikanischen Wirtschaft und schoben das Haushaltsdefizit über die magische Billionen - US - Dollar - Grenze. Und frisches Geld aus Europa ist nicht in Sicht.

Nach nur 36 Wochen

steigen die  Arbeitslosenzahlen und Insolvenzen der Unternehmen massiv an, denn die selbst ausgelöste Finanz- und Wirtschaftskrise hat die USA im festen Würgegriff.

Seriöse Wirtschaftwissenschaftler sehen weitere ein bis zwei Billion US - Dollar an zusätzlichen Belastungen auf Washington zurollen.

Fataler Weise sind nicht nur die als notorische Steuererhöhungsgegner bekannten Republikaner, sondern auch seine eigenen konservativen Demokraten im Kongress gegen Steuererhöhungen.

Insbesondere eine Zusatzsteuer für Reiche stößt auf erhebliche Widerstände.

Nach nur 36 Wochen

sprechen selbst Obama - Freunde von einer Politik der Verzögerung und der Pleiten.

So etwas hat es vor der Obama - Ära niemals gegeben. In lokalen Fernsehsendern machen sich in Satire - Veranstaltungen die Protagonisten bereits lustig über Obamas Drang zum weiblichen Geschlecht. Offen wird schon die Frage gestellt:

„Kann sich Amerika so einen Präsidenten noch lange leisten?“

Bereits in den amerikanischen Vorwahlkämpfen bemängelte der DRSB e.V. - wie sich heute herausstellt völlig zu Recht -, dass die USA für Utopien weder Zeit, Geld noch Platz haben und für einen Visionär wie

Barack Hussein Obama

nur die Chance verbleibt, mit faulen Kompromissen regieren zu müssen.

Denn nach

„nur 36 Wochen“

geht der Zauber des schönen Slogans

Yes we can

auf sein unwürdiges Ende zu.

 

 

             

 

DRSB

 

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Stand: 02.10.09

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