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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Hans - Josef Leiting Heinrich Sternemann

Düsseldorf, den 01. Februar 2010

 

 

Die Nachwehen der US - Kriege 
- Teil 69 -

White is beautiful

USA - nur noch die Karikatur einer Demokratie?

 

Für viele Menschen auf der Welt war die bemerkenswerte Rede von

Barack Hussein Obama

vor den Vereinten Nationen im September 2009 eine deutliche Distanzierung von den hegemonialen Machtprotzereien seines texanischen Vorgängers im weißen Haus.

Man glaubte, ja man hoffte sogar, dass der Barack Obama im „weißen Haus“ dem Unilateralismus der Mächtigen in Washington entsagt hatte.

Fünf Monate später wissen selbst die Gutgläubigsten, dass die Obama - Rede vor den Vereinten Nationen wieder einmal nur ein rein rhetorisches Training am dialektischen Reck war.

Der in Hawaii geborene und in Indonesien aufgewachsene  

Barack Hussein Obama

konnte mit seiner dialektischen Begabung bis vor wenigen Wochen noch selbst die unglaublichen und dubiosen Vorgänge in den USA quasi wie „warme Semmeln“ verkaufen.

Nach den vermutlichen Fehlleistungen seiner rund 17 Geheimdienste scheint dieser rhetorische Mythos gebrochen zu sein.

Das Erwachen im Obama - Team war fürchterlich.

Mit einem neuen so perfiden Terroranschlag auf ein amerikanisches Flugzeug beginnt auch für den neuen US - Präsidenten im „weißen Haus“ eine unerwartete Zeitenwende.

Auf einen Schlag wurden durch einen 23-jährigen Attentäter die Vernachlässigung der Sicherheit, die militärische Ohnmacht sowie der ganze Umfang der amerikanischen Misswirtschaft offen gelegt.

Die Angehörigen der Republikaner weiden diese Vorgänge genüsslich aus und sprechen deshalb schon vom

„Wind of Change“

und proklamieren das rasche Ende der Regierungszeit von Obama, der auf Hawaii offensicht keine Krawatte kaufen oder finden konnte [ republikanisch gefärbtes Medienecho auf eine Rede von Obama nach dem Terroranschlag ].

Naive Fieberträume helfen den Republikanern aber auch nicht weiter, denn die USA haben besonders in den republikanischen Regierungsphasen ihre politische Unschuld verloren [ siehe hierzu auch den DRSB - Artikel P.O. Box 1142 ].

Gezielte Diskreditierungskampagnen wie zum Beispiel

man from nowhere

nehmen aber wieder an Fahrt auf und stellen die subtile Frage nach der tatsächlichen oder wahren Herkunft von

Barack Hussein Obama

erneut in den Mittelpunkt der öffentlichen Meinungsbilder. Hinzu kommt, dass der Hawaiianer den verunglimpfenden Ruf eines seltenen

wonder negro

[ Wunder - Neger ]

seit seiner Zeit in der Universität Harvard nicht los werden konnte. Mit solchen prekären Vorurteilen wird in vielen Teilen der USA daran erinnert, dass sich noch vor knapp 30 Jahren kleine weiße Kinder vor dem „schwarzen Mann“ gefürchtet haben.

Aber zurzeit strotzt dieser Außenseiter im weißen Haus noch allen Anfeindungen seiner Gegner.

Doch zunehmend immer mehr Menschen in den USA fragen sich, wie lange der so genannte

Aloha Spirit

von Hawaii „FIVE O“ [ fünfzigste Bundesstaat der USA ] noch anhalten kann.

Politisch versierte Beobachter befürchten bereits einen Dominoeffekt der Fehlleistungen des

Obama - Teams,

obwohl rein sachlich betrachtet dazu noch kein Anlass besteht.

Ethnologen dagegen registrieren in den USA eine deutliche Hinwendung zur obsoleten

Pigmentokratie

und sehen damit verbunden eine Vielzahl von Verherrlichungsritualen im Sinne von

white is beautiful.

Denn nachdem der raue Westen erobert war, vermieden die Schönen und Reichen jede bräunliche Verfärbung ihrer Haut durch Sonneneinstrahlung.

Weiß zu sein, war ein deutliches Unterscheidungsmerkmal der Zugehörigkeit zu bestimmten Gesellschaftsschichten.

Wer unübersehbar

„coloured“

war, also sonnengebräunte oder schwarze Haut hatte, gehörte nach der damals praktizierten

 Pigmentokratie

eindeutig zur Unterschicht oder war im Süden der USA meistens sogar noch Sklave.

Wer zur Ober- oder Führungsschicht gehören wollte, vermied also die bräunliche Verfärbung seiner Haut.

Wenn die Menschen in unserer Heimat ehrlich sind, so galt eine gut gebräunte Haut, bis zur flächendeckenden Ausbreitung von Hautkrebs, noch vor wenigen Jahren bei uns als äußerst „schick“ und als ein Zeichen von Gesundheit und Wohlstand.

So unterschiedlich können die Formen einer

Pigmentokratie

ausfallen.

Zurück zu den Obama - Debakeln, bleibt festzustellen, dass die stetig zunehmenden Zornesausbrüche ein erkennbares Signal für die ansteigende Nervosität im weißen Haus zu sein scheinen.

Furcht, Unkenntnis oder Unzulänglichkeit reichen aber als Erklärung für das Verhalten von

Barack Hussein Obama

nicht mehr aus.

Der DRSB e.V. hat wie immer versucht, das Dickicht der politischen Verschleierungen zu durchdringen und musste feststellen, dass im weißen Haus die Nerven der Verantwortlichen völlig blank liegen.

Die kontinuierliche Zunahme der politischen und militärischen Trümmerfelder sowie das Realisieren der exponentiell anwachsenden wirtschaftlichen Fehlentwicklungen lassen die Tage des begeisterten Obama - Jubels verblassen.

Langsam aber unaufhörlich scheinen die Mächtigen in Washington zu begreifen, dass die USA die Probleme der Welt noch nie lösen konnten. Und bevor man den Kehricht im eigenen Land nicht beseitigen kann, leidet auch die Glaubwürdigkeit bei allen Freunden und Partnern der USA.

Denn solange die Menschen in den USA in armseligen Notverschlägen vor sich hin vegetieren und die Verwüstungen der sozialen Verwerfungen ungebremst um sich greifen, ist die Frage nach der Rückkehr zur

Pigmentokratie

nur noch eine Frage der Zeit.

Nachdem die ethnische Ideologie

„white is beautiful“

wieder die Oberhand gewonnen hat, wird auch die Führungsqualität vom „schwarzen Mann“ im „weißen Haus“ in Frage gestellt.

Damit entlarven sich die USA erneut als die

Karikatur einer Demokratie.


 

DRSB

 

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