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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

DRSB e.V. • Ikenstraße 8 • 40625 Düsseldorf

Herrn

Niels Nauhauser

 

Verbraucherzentrale Baden - Württemberg e.V.

Paulinenstraße 47

D - 70718 Stuttgart

 

Düsseldorf, den 09. September 2009

 

Viertes offenes Schreiben an

Herrn Niels Nauhauser

Altersvorsorge, Banken, Kredite

vormals

„Produktmanager Finanzdienstleistungen“

 der Verbraucherzentrale Baden - Württemberg e.V.

 

 

DRSB - Schreiben in Sachen Finanzhai - Video vom 16. Juli 2009  

Hier: Die Wandlung vom Saulus zum Paulus? Was haben Sie zu verbergen?

 

Sehr geehrter Herr Nauhauser,

 

schenkt man dem Medienberichten, insbesondere dem in

„Börsianer & Anleger“

noch Glauben, so war es der reine Idealismus, der Sie im Jahr 2004 von McKinsey zur Verbraucherzentrale Baden - Württemberg e.V. getrieben haben soll.

Auch das Märchen von

„Hänsel & Gretel“

liest sich vordergründig vollkommen harmlos, bis der böse Wolf ins Spiel kommt.

 

Seit Ihre Medienpräsenz deutlich zunimmt, häufen sich beim DRSB e.V. die einlaufenden Informationen über Ihre Person und Ihre womöglich tatsächlichen wahren Absichten.

Diese Informationsflut führt schon dazu, dass die Mitglieder der Medienkommission von einem „Nauhauser - Info - Tsunami“ sprechen.

 

Nach intensiver Durchleuchtung und Analyse der eingelaufenen Informationen schälen sich zwei Thesen aus dem Meinungsspektrum heraus.

1.

Womöglich intime Kenner der Mekki - Szene vermuten, dass Ihr Wechsel von dem amerikanischen Beratungsunternehmen McKinsey, weder mit Ihrem Idealismus noch mit Ihren ethisch - moralischen Bedenken in Zusammenhang stehen, sondern eine gezielte strategische Maßnahme von McKinsey zur Unterlaufung des deutschen Verbraucherschutzes sowie zur Infiltration von Bündnis 90 / Die Grünen sein könnten.

2.

Eine andere Gruppe mutmaßt, dass Ihr unflätiges „Finanzhai - Schmähvideo“ lediglich dazu dienen soll, dass die deutsche Bevölkerung mehrheitlich ihr sauer verdientes Geld erneut in dubiose Aktiengeschäfte stecken soll, damit es den USA leichter fällt, mit der Hilfe der deutschen Banken, deutsche „Spargroschen“ wieder in Amerika zu verbrennen.   

Denn die Geldeinpflegesysteme der deutschen Versicherungswirtschaft sistieren zurzeit, so dass dort, wie in der Vergangenheit üblich, keine Kundengelder abgeräumt werden können.

 

Der DRSB e.V. hat alle zugänglichen Informationen und Indizien sachlich und fachlich überprüft und kommt zu dem Ergebnis, dass in der Tat durch ein solches sehr  ungewöhnliches Umlenkmanöver der Geldflussfaktoren der atlantische Transfer von deutschen Geldern aufleben könnte.

Wenn dem also so wäre, würden für viele Menschen in unserer Heimat Ihre Hyperaktionen gegen die deutsche Versicherungswirtschaft plötzlich Sinn machen und in einem gänzlich anderen Licht erscheinen. Denn wie die Verlagsgruppe

markt intern

[ vt / versicherungstip / Chefredakteur Erwin Hausen ]

bereits mehrfach offen legen konnte, haben Ihre Hyperaktionen mit Verbraucherschutz nicht das Geringste zu tun.

Ein solcher Einsatz Ihrer Person, quasi als so genannter

Perspektivagent

wäre eigentlich nichts ungewöhnliches, wenn man berücksichtigt, dass in den zurückliegenden Jahren fast alle Branchen in unserer Heimat von Ex - Mekkies okkupiert wurden.

Auch Ihre durchaus fragwürdige Medienpräsenz würde auf einen Schlag für alle erklärbar, denn die Einbindung der Chefredakteure in die atlantischen Netzwerke wurden bereits mehrfach vom DRSB e.V. dargestellt und gerügt.

Würden sich die beiden aufgeführten Thesen als wahrheitsgemäß herausstellen, so wären diese Vorgehensweisen, insbesondere der womögliche Unterlaufungsversuch bei Bündnis 90 / Die Grünen, ein äußerst bedenklicher Eingriff in die Souveränität der

Bundesrepublik Deutschland.

Besonders verwerflich ist jedenfalls schon heute die offensichtliche „billige“ Befriedigung Ihrer beruflichen Profilierungssucht zu Lasten von

247.310

 [ Stand 31. August 2009 / Quelle: DHK Service GmbH ]

ordnungsgemäß registrierten Versicherungsvermittler in Deutschland sowie deren Angehörigen. Die durch Sie bereits verursachten volks- und betriebswirtschaftlichen Schäden möchten wir an dieser Stelle noch nicht aufgreifen oder vertiefen.

Wir bieten Ihnen, sehr geehrter Herr Nauhauser, nochmals die Möglichkeit auf die gestellten Fragen bis spätestens bis zum

16. September 2009

schriftlich zu antworten. Ferner möchten wir Ihnen die Chance einräumen, die vielfach bei den Menschen in unserer Heimat aufgekommenen negativen Eindrücke über Ihre dubiosen Hyperaktionen durch eine umfassende glaubwürdige Stellungnahme auszuräumen.

 

 

Mit freundlichen und besten Grüßen aus Düsseldorf

Ihr

Ihr

Udo Piasetzky

Hans - Josef Leiting

Vorstandsvorsitzender des           DRSB e.V.

 

Steuerberater und Vorsitzender der

Rentenkommission des DRSB e.V.

 

Stand: 09.09.09

DRSB e.V.
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